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Nach dem Fussballmatch FC Zürich gegen FC Basel ist es gestern wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Chaoten beider Clubs gekommen. Beim Bahnhof Zürich-Altstetten habe es Scharmützel gegeben, sagt Stadtpolizei-Sprecher René Ruf. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Gummischrot und Reizstoffe ein.
Da sich die Hooligans auf den Gleisen aufhielten, musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. Die Züge des Fernverkehrs gelangten über Umwege nach Zürich. Es gab Verspätungen von 20 Minuten, erklärte SBB-Sprecher Roland Binz. Im Regionalverkehr ersetzten Busse die ausgefallenen Züge.
Nach der Abfahrt des Extrazuges Richtung Basel kurz vor 23 Uhr versuchte eine Gruppierung des Zürcher Lagers zurückgebliebene Basler Fans anzugreifen. Beim Schlichtungsversuch kamen zivile Einsatzkräfte selber massiv unter Druck und wurden attackiert. Dabei wurde ein am Boden liegender Polizist mit Fusstritten attackiert. Er erlitt diverse Prellungen und Schürfungen am Kopf.
Ausschreitungen bei St.Gallen – GC
Auch beim zweiten Spiel mit Zürcher Beteiligung ist es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Vor und nach dem Fussballmatch des FC St. Gallen gegen GC Zürich. Rund 800 Fans waren mit einem Extrazug aus Zürich nach St. Gallen gereist. Vor der Einfahrt in den Bahnhof wurde die Notbremse gezogen. Die teils aggressiven Fans warfen unmittelbar nach dem Verlassen des Zuges Steine gegen die Polizei.
Die Fans feuerten zahlreiche Rauch- und Leuchtpetarden ab. An einer Kreuzung durchbrachen sie die Abschrankungen und blockierten eine Strasse. Als sie die Polizei erneut mit Steinen und Petarden bewarfen, setzte diese Gummischrot und Pfefferspray ein. Neun Personen wurden festgenommen. Danach beruhigte sich die Situation laut Polizei.
Gummischrot und Pfefferspray
Nach dem Match kam es der Polizei zufolge erneut zu schweren Provokationen der GC-Fans gegenüber den Ordnungskräften. Die Hooligans bewarfen Zivilpersonen und Polizisten erneut mit allem, was nicht niet- und nagelfest war. Die Polizei setzte erneut Gummischrot und Pfefferspray ein.
Bei den Auseinandersetzungen wurden drei Personen, darunter eine Polizistin, leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen acht Festgenommene ein Strafverfahren. (gca/SDA)