Ausschreitungen: Hooligans verprügeln Polizisten
ZÜRICH – Chaoten ausser Rand und Band. Am gestrigen Fussballabend wurde die SBB-Strecke Basel-Zürich lahmgelegt. Zudem wurden zwei Polizisten verletzt.
Aktualisiert um 09:57 | 29.10.2009
Nach dem Fussballmatch FC Zürich gegen FC Basel ist es gestern wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Chaoten beider Clubs gekommen. Beim Bahnhof Zürich-Altstetten habe es Scharmützel gegeben, sagt Stadtpolizei-Sprecher René Ruf. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Gummischrot und Reizstoffe ein.
Da sich die Hooligans auf den Gleisen aufhielten, musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. Die Züge des Fernverkehrs gelangten über Umwege nach Zürich. Es gab Verspätungen von 20 Minuten, erklärte SBB-Sprecher Roland Binz. Im Regionalverkehr ersetzten Busse die ausgefallenen Züge.
Nach der Abfahrt des Extrazuges Richtung Basel kurz vor 23 Uhr versuchte eine Gruppierung des Zürcher Lagers zurückgebliebene Basler Fans anzugreifen. Beim Schlichtungsversuch kamen zivile Einsatzkräfte selber massiv unter Druck und wurden attackiert. Dabei wurde ein am Boden liegender Polizist mit Fusstritten attackiert. Er erlitt diverse Prellungen und Schürfungen am Kopf.
Ausschreitungen bei St.Gallen – GC
Auch beim zweiten Spiel mit Zürcher Beteiligung ist es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Vor und nach dem Fussballmatch des FC St. Gallen gegen GC Zürich. Rund 800 Fans waren mit einem Extrazug aus Zürich nach St. Gallen gereist. Vor der Einfahrt in den Bahnhof wurde die Notbremse gezogen. Die teils aggressiven Fans warfen unmittelbar nach dem Verlassen des Zuges Steine gegen die Polizei.
Die Fans feuerten zahlreiche Rauch- und Leuchtpetarden ab. An einer Kreuzung durchbrachen sie die Abschrankungen und blockierten eine Strasse. Als sie die Polizei erneut mit Steinen und Petarden bewarfen, setzte diese Gummischrot und Pfefferspray ein. Neun Personen wurden festgenommen. Danach beruhigte sich die Situation laut Polizei.
Gummischrot und Pfefferspray
Nach dem Match kam es der Polizei zufolge erneut zu schweren Provokationen der GC-Fans gegenüber den Ordnungskräften. Die Hooligans bewarfen Zivilpersonen und Polizisten erneut mit allem, was nicht niet- und nagelfest war. Die Polizei setzte erneut Gummischrot und Pfefferspray ein.
Bei den Auseinandersetzungen wurden drei Personen, darunter eine Polizistin, leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen acht Festgenommene ein Strafverfahren. (gca/SDA)
Da sich die Hooligans auf den Gleisen aufhielten, musste der Bahnverkehr unterbrochen werden. Die Züge des Fernverkehrs gelangten über Umwege nach Zürich. Es gab Verspätungen von 20 Minuten, erklärte SBB-Sprecher Roland Binz. Im Regionalverkehr ersetzten Busse die ausgefallenen Züge.
Nach der Abfahrt des Extrazuges Richtung Basel kurz vor 23 Uhr versuchte eine Gruppierung des Zürcher Lagers zurückgebliebene Basler Fans anzugreifen. Beim Schlichtungsversuch kamen zivile Einsatzkräfte selber massiv unter Druck und wurden attackiert. Dabei wurde ein am Boden liegender Polizist mit Fusstritten attackiert. Er erlitt diverse Prellungen und Schürfungen am Kopf.
Ausschreitungen bei St.Gallen – GC
Auch beim zweiten Spiel mit Zürcher Beteiligung ist es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Vor und nach dem Fussballmatch des FC St. Gallen gegen GC Zürich. Rund 800 Fans waren mit einem Extrazug aus Zürich nach St. Gallen gereist. Vor der Einfahrt in den Bahnhof wurde die Notbremse gezogen. Die teils aggressiven Fans warfen unmittelbar nach dem Verlassen des Zuges Steine gegen die Polizei.
Die Fans feuerten zahlreiche Rauch- und Leuchtpetarden ab. An einer Kreuzung durchbrachen sie die Abschrankungen und blockierten eine Strasse. Als sie die Polizei erneut mit Steinen und Petarden bewarfen, setzte diese Gummischrot und Pfefferspray ein. Neun Personen wurden festgenommen. Danach beruhigte sich die Situation laut Polizei.
Gummischrot und Pfefferspray
Nach dem Match kam es der Polizei zufolge erneut zu schweren Provokationen der GC-Fans gegenüber den Ordnungskräften. Die Hooligans bewarfen Zivilpersonen und Polizisten erneut mit allem, was nicht niet- und nagelfest war. Die Polizei setzte erneut Gummischrot und Pfefferspray ein.
Bei den Auseinandersetzungen wurden drei Personen, darunter eine Polizistin, leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen acht Festgenommene ein Strafverfahren. (gca/SDA)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- Livorno, Livorno - 00:37 | 30.10.2009
- » Ich mag es langsam nicht mehr hören. Jedes Wochenende die gleiche Scheisse, dämliche besorgte Bürger, die sich über ein paar Chaoten aufregen. Wir haben bei weitem grössere Probleme als Fussballfans. Und soll mir ja niemand mit dem absolut dämlichen Argument kommen, im Ausland (Deutschland, England) sei das Hooliganproblem im Griff. Dort hat sich einfach alles in tiefere Ligen verfrachtet, wo die Medien halt nicht mehr so geil drauf sind!
- andré oberson, ruswil - 13:37 | 29.10.2009
- » leider ist das "hooligans-chaoten" thema unser wöchentliches brot, hat aber mit den echten fängruppen nichts zu tun. auch muss man im-und ausserhalb des stadions klar trennen. die 29 franken pro jahreskarte die ich in basel für polizeiabgaben bezahlen muss, würde ich lieber für speis und trank verwenden. wir brauchen harte gesetze, bis zur kündigung am arbeitsplatz, dann kehrt ruhe ein. hopp schweizer fussball...
- René Meyer, Wohlen - 12:39 | 29.10.2009
- » ich weis es ist makaber, aber eigentlich hätte die SBB einfach mal einen Zug durchfahren lassen sollen und die Geleise wären sehr schnell leergeräumt gewesen. Gehe also mit der Meinung von Markus F einig.
- Dino Keller, Wittenbach - 10:56 | 29.10.2009
- » Wenn sich die ganze GC-Mannschaft nach dem Spiel zu den sogenannten Fans begibt und sich für die Unterstützung (abbrennen von Rauchpetarden und verbrennen von Spruchbändern!!) noch bedankt, muss man sich über die Mitschuld der Clubleitung am Schlamassel nicht weiter unterhalten. Gilt übrigens auch für alle anderen Clubs, deren Mannschaften sich am Spielschluss bei Ihren Chaoten für ihr Verhalten noch bedanken...!
- Gogo Grubenmann, Winti - 10:23 | 29.10.2009
- » Fans, geht doch einfach nicht mehr in die Stadions....!
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