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Florians Mutter will nicht allein um ihren getöteten Sohn Florian trauern. Ihr sei es recht, wenn die Bevölkerung Anteil nehme an ihrem Schicksal, sagte sie. Deswegen veröffentlichte sie auch den Termin, wann und wo die Beerdigung des Buben stattfinden würde.
Heute ist der traurige Tag, Dutzende Menschen stehen betroffen um den kleinen weissen Sarg beim Friedhof Chloos in Kloten. Überall liegen weisse Blumen. Mutter Marcia weint. Auch vielen anderen stehen Tränen in den Augen.
Florian war fünf Jahren in Spanien zur Welt gekommen. Einen Tag vor seinem Geburtstag brachte ihn sein eigener Vater um.
Gustav G.* (60) hatte schon seinen ersten Sohn umzubringen versucht, indem er den damals 13-Jährigen eine Schlucht hinab warf. Der heute 30-Jährige ist seither körperlich behindert.
Letzte Woche hatte Gustav G. zusammen mit dem kleinen Florian in ein Hotel in Winterthur eingecheckt. Hier brachte er den Buben um. Danach versuchte er sich selbst zu töten, was misslang.
Gustav G. hat die Tat mittlerweile gestanden. Weshalb er seinen kleinen Sohn umbrachte, ist noch nicht bekannt. Freunde von Gustav G. vermuten, er habe Angst gehabt, dass Mutter Marcia ihm Florian wegnehmen könnte. (gux)
* Name der Redaktion bekannt