Hagenbuch ZH kämpft gegen Sozial-Irrsinn 2000 Franken fürs Taxi!

Hagenbuch ZH kämpft gegen den Sozial-Irrsinn. Und der wuchert: 2000 Franken muss die Gemeinde zahlen, damit Kinder einer Familie mit dem Taxi aus den Heimen nach Hause chauffiert werden.

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Der Fall der Gemeinde Hagenbuch ZH sorgte im September für Schlagzeilen: Eine eritreische Familie kostete die kleine Gemeinde rund 60'000 Franken – pro Monat.

Gemeindepräsidentin Therese Schläpfer (55) wehrte sich im SonntagsBlick gegen die horrenden Kosten, angeordnet von den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Hagenbuch drohte deswegen eine Steuererhöhung.

So einfach will Hagenbuch diese Kröte nicht schlucken. Schläpfer sagt: «Wir werden Einspruch gegen die Kostengutsprache einreichen.» Die SVP-Politikerin deponiert das Anliegen ihrer Gemeinde demnächst bei der KESB.

Zurzeit leisten die Sozialarbeiter Einsätze von rund 75 Stunden im Monat bei der eritreischen Familie. Sie spielen mit den Kindern, putzen oder begleiten die Mutter zum Einkauf. Setzen sich die Hagenbucher durch, wird die sozialpädagogische Betreuung auf zwei Stunden pro Tag beschränkt.

Schläpfer will die Transportkosten senken. Was bisher noch nicht publik war: Betreuer holen die vier Kinder per Taxi in den Heimen ab und bringen sie am Wochenende zurück nach Hagenbuch. 2000 Franken kostet das pro Monat. Die Rechnung muss die Gemeinde bezahlen.

Jetzt wollen die Hagenbucher, dass ein Elternteil die vier Kinder mit Zug und Bus abholt – während der andere zu Hause auf den Rest der Familie aufpasst. Die Eltern sind zwar getrennt, doch der Vater ist oft in Hagenbuch.

Wie es mit der Gemeindekasse weitergeht, entscheidet sich an der Gemeindeversammlung im Dezember.

Publiziert am 02.11.2014 | Aktualisiert am 02.11.2014
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Das macht die KESB

Bern – Auf Beschluss des Bundes haben die Kantone ihr Vormundschaftsgesetz revidiert. Seit 1. Januar 2013 ersetzen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) die Vormundschaftsbehörden. Die 150 neuen regionalen Ämter sollten professioneller arbeiten. Sie kümmern sich um den Schutz hilfsbedürftiger Menschen jeden Alters. Anderthalb Jahre nach der Gründung steht die Behörde in der Kritik. Es werden mehr Fälle als früher eröffnet, Abklärungen und Massnahmen haben sich verteuert. Die Kosten müssen die Gemeinden tragen.

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64 Kommentare
  • Alfred  Gerber aus Goldingen
    03.11.2014
    Gibt es bei unseren Grossbanken noch keine Fonds mit Anteilen von Firmen die in der Sozialindustrie tätig sind? Die müssten eigentlich rentieren bis zum geht nicht mehr.
  • Rolf  Hess aus Münchenbuchsee
    03.11.2014
    Sollen doch gefälligst die Leute bezahlen, die auch das Taxi bestellt haben. Dann würde diese Verschwendung von fremden Steuerfranken endlich aufhören. Wer zahlt, befiehlt und wer befiehlt der sollte auch zahlen, müssen!
  • Morgan  Schwab , via Facebook 03.11.2014
    Kinder können lernen, selbstständig den ÖV zu nutzen. Und mal ganz davon abgesehen : in der Grundschule zu Fuss oder per Velo, in der Bez dann per Velo ja, kein Taxi. Ach ja : Von der Internatsschule 4 Std Heimfahrt. Womit ? Mit Zug ! Sicher nicht mit Taxi. Jedes Kind kann es lernen. Selbst Kinder mit geistiger Behinderung lernen das kein Witz . Diese Kinder würden sich viel mehr freuen, wenn sie zeigen können, was sie gelernt haben.
  • Sascha  Appel , via Facebook 02.11.2014
    Ich frage mich schon langsam wo das hinführen soll. Ich arbeite seit 25 Jahren ohne einen Unterbruch. Wenn ich nun meine Stelle verliere, werde ich von den Parteien als fauler Hund hingestellt obwohl ich 25 Jahre immer meine Steuern bezahlt habe. Komm ich aber nun als Flüchtling bekomme ich das Wohlfühlpaket. Warum lässt man diese Leute nicht arbeiten, dann kann ich mich mit meiner Familie auch mal ausruhen?



  • Heidi  Engel , via Facebook 02.11.2014
    Einfach wahnsinnig!!
    Jetzt stellen sie einer Familie für die, die von der Sozialhilfe lebt im Monat von 60.000.-, und jetzt kommen noch 2000.- kosten dazu für ein Taxi das die Kinder in die Schule bringt, und wieder zurück!! und alles Bezahlt von der Sozialhilfe,das heisst vom Steuerzahler!!
    Verwundert mich gar nicht wenn diese Kosten Explodieren in der Sozialhilfe!!
    Und immer Schuld daran sind die echten Schweizer die, die Sozialhilfe Belasten,und in die höhe Treiben!!