Grenzwert 5000-fach überstiegen Zöllner schnappen 25 Kilo Gift-Schmuck

KLOTEN ZH - Bei der Kontrolle einer Luftfrachtsendung am Flughafen Zürich haben Zöllner eine verdächtige Ladung Schmuck aus China entdeckt. Eine Laboranalyse bestätigte ihre Vermutung.

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Diese Schmuckstücke hätten ihre Träger eher gefährdet als verschönert: Zöllner haben am Flughafen Zürich rund 1500 Schmuckstücke mit teils sehr hohen Cadmium- und Nickelwerten aus dem Verkehr gezogen. 

Auf der Haut getragene Gegenstände mit hohem Gehalt des giftigen Schwermetalls Cadmium stellen ein gesundheitliches Risiko dar. Nickelhaltiger Schmuck kann zu allergischen Reaktionen der Haut führen, wie die eidgenössische Zollverwaltung heute mitteilt.

Die rund 25 Kilo Uhren, Halsketten, Ohrstecker und Fingerringe wurden bei der Kontrolle einer Luftfrachtsendung Ende August sichergestellt. Eine Laboranalyse ergab, dass die Grenzwerte für Cadmium und Nickel teilweise massiv überschritten wurden.

Vereinzelt überstieg der Cadmiumgehalt das 5000-fache des in der Schweiz zulässigen Grenzwertes. Der im Internet bestellte Schmuck stammt aus China und war für diverse Empfänger in der Schweiz bestimmt. (SDA/noo)

Publiziert am 26.09.2016 | Aktualisiert am 02.11.2016
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  • Anna  Rusch 27.09.2016
    Man kauft nicht s aus China! Dass ist doch schon lange bekannt unter welchen Umständen dort Produkte hergestellt werden! Im Regal lassen wenn "Made in China" draufsteht!
  • Charles  Duchemin 26.09.2016
    Selber schuld, Schmuck kauft man nicht im Internet sondern beim Goldschmied, dort sieht man auch die Qualität und hat einen Service, falls einmal etwas kaputt geht.
    • Urs  Leibundgut 26.09.2016
      Der Schmuck in der Menge ist kaum für den Eigenbedarf bestellt worden, wohl eher für den Weiterverkauf, es ist Jahrmarktzeit und China Schrott an jedem Markt zu hauf zu finden.