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Das Schneetreiben sorgte dieses Wochenende für zahlreiche Verkehrsunfälle. Und die Verhältnisse besserten sich in der Nacht auf heute zunächst nur geringfügig.
Schon gestern am späteren Nachmittag kam es zwischen Bigenthal und Gringleche im Berner Emmental zu einem spektakulären Unfall: Auf der Landstrasse stiessen zwei entgegenkommende Autos zusammen – eines der beiden wurde kurz darauf auch noch von einem Zug gestreift!
Der Lokführer des Zuges habe versucht, seinen Zug rechtzeitig mit einer Schnellbremsung zum Stehen zu bringen. Er habe aber nicht verhindern können, dass der Zug das Auto leicht streifte, teilte die Polizei gestern am späten Abend mit.
Die Fahrerinnen der Unfallautos wurden schwer verletzt.
Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten drei Stunden. Während dieser Zeit war auch die Bahnstrecke der BLS zwischen Hasle-Rüegsau und Walkringen unterbrochen. Wie es zum Unfall kam, ist noch unklar. Beide Autos wurden total demoliert.
Im Kanton Bern ereigneten sich am Sonntagabend und in der Nacht fast vierzig Unfälle. Bei den meisten blieb es beim Blechschaden.
Kanton Zürich: Über 27 Unfälle in 12 Stunden
Im Kanton Zürich sorgten die Schneefälle allein in der vergangenen Nacht für über zwei Dutzend Verkehrsunfälle. Bei vier Kollisionen wurden insgesamt sechs Personen leicht verletzt, wie die Kantonspolizei heute mitteilte. Alle mussten ins Spital.
Die vier Unfälle mit Verletzten ereigneten sich in Rümlang, Regensdorf, Meilen und Uetikon am See. Ursachen der Kollisionen waren zu schnelles Fahren auf den verschneiten Strassen, zu wenig Abstand und Nichtbeherrschen der Fahrzeuge.
Die insgesamt 27 registrierten Unfälle verteilten sich über das ganze Kantonsgebiet.
Auch die schneebedeckten Strassen im Kanton Aargau zogen seit Sonntagmittag zahlreiche Blechschäden nach sich: Es kam zu 15 Verkehrsunfällen, die allesamt glimpflich ausgingen.
Mit den Sommerpneus unterwegs
Ein 26-jähriger Autolenker wurde beim Selbstunfall am Kopf mittelschwer verletzt. Zwei Personen erlitten bei einer Kollision leichte Verletzungen.
Beim schwersten Unfall war ein 26-jähriger Türke in Teufenthal mit seinem Auto in eine Stützmauer geprallt, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte. Der Lenker fuhr zu schnell und sein Auto war nur mit Sommerreifen ausgerüstet. Die Polizei nahm dem Mann den Führerausweis auf der Stelle ab. (SDA/gux)