Fieser Betrug Liebes-Schuftin knöpft Mann 2000 Franken ab

USTER (ZH) - Eine 18-jährige Frau gaukelte einem 59-jährigen Mann die grosse Liebe vor und nutze ihn finanziell aus. Jetzt wurden die Betrügerin und ihr Komplize verhaftet.

Liebes-Betrug: 18-Jährige erschleicht sich von Mann 2000 Franken play
Der Mann zahlte der Frau knapp 2000 Franken (Symbolbild). Keystone/MARTIN RUETSCHI

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Mit einer fiesen Masche hat eine junge Frau einem wesentlich älteren Mann knapp 2000 Franken abgeknöpft. 

Die 18-Jährige wurde dem 59-Jährigen von einem flüchtigen Bekannten vorgestellt, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich heisst.

Bei späteren Verabredungen gaukelte die Kosovarin dem Mann, der «psychisch und physisch beeinträchtigt» ist, grosse Gefühle vor und verlangte von ihm immer wieder Geld für angebliche Operationen, Rechnungen und Transport-Spesen.

Polizei überwachte das letzte Treffen

Am vergangenen Dienstag hatte der Mann dann genug von den andauernden Forderungen seiner vermeintlichen Geliebten. Zusammen mit seinem Beistand ging er auf die Polizeistation Uster, um Anzeige wegen Betrugs zu erstatten. 

Just in dem Moment klingelte das Telefon des 59-Jährigen. Am anderen Ende der Leitung: Die junge Frau, die erneut Geld verlangte. Die beiden vereinbarten schliesslich ein Treffen, das von der Polizei überwacht wurde.

Als die 18-Jährige mit ihrem Komplizen, einem 40-jährigen Kosovaren, mit dem Auto am Wohnort ihres Opfers vorfuhr, wurden beide verhaftet. 

Laut Mitteilung der Polizei wird sich das mutmassliche Betrügerpaar nun vor der Staatsanwaltschaft See/Oberland verantworten müssen. (bau)

Publiziert am 20.10.2016 | Aktualisiert am 20.10.2016
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3 Kommentare
  • Melissa  Baumann 21.10.2016
    Wann werden Menschen endlich verstehen, das keine/r 20jährige interessieren sich für Menschen ab 40, hier geht es nur ums Geld und nicht um Liebe, da man nichts gemeinsam mit 20 jährige haben kann. Man muss nur Trump mit 70 und seine mit 46 ansehen, wären die noch zusammen wenn er kein Geld hätte; Glaube ich nicht. Verstand brauchen, wenn es auch schwer fällt!
  • drafi  schweizer aus berg
    20.10.2016
    da hat er aber Glück gehabt dass er nur um diesen relativ kleinen Betrag geschröpft wurde, normalerweise geben sich diese Betrügerinnen nicht mit so wenig Zufrieden, finde es toll dass sie nun mitsamt ihrem Freund geschnappt wurde, bevor noch andere ältere Männer auf diese Masche reinfallen konnten, doch wer weiss ob es nicht noch andere Opfer gibt die jetzt hoffentlich hellhörig geworden sind und ebenfalls Anzeige erstatten
  •   , via Facebook 20.10.2016
    Ein wahrlich guter Beistand, der seinem Mündel bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Leider gibt es auch andere (amtliche) Beistände, die sich nicht um ihre Mündel kümmern, selbst dann nicht, wenn diese in Not sind (ich kenne selber so einen Fall, dass ein Mündel von einem amtlichen Beistand ganz arg im Stich gelassen wurde).