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2006 verlor Stanic fast ein Bein. Seine Fussballerkarriere musste er wegen des Unfalls beenden. (René Kälin)
Kresimir Stanic lieferte sich 2006 im Vollrausch mit einem Mannschaftskollegen ein Rennen. Er verlor die Kontrolle über sein Auto und krachte in einen Findling (Blick.ch berichtete). Schwer verletzt überlebte er den schlimmen Unfall. Seine Fussballkarriere musste der FCZ-Spieler an den Nagel hängen. Stanic zeigte sich reuig, versprach Besserung und macht seitdem bei Präventionskampagnen mit.
Am 11. Februar 2009 wurde er dann zu einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 120 Franken sowie zu einer Busse von 1000 Franken verurteilt worden. Ungalublich: Nur drei Tage später blitzte die Polizei Stanic wieder, wie «10vor10» berichtet. Er wurde mit 132 statt der erlaubten 80 km/h in einem Tunnel im Kanton Nidwalden erwischt.
Gegenüber «10vor10» sagt Stanic: «Es war ein schwerer Fehler aufgrund von Unachtsamkeit, ich habe fahrlässig gehandelt und es tut mir leid.» Der Grund sei, dass er damals nach dem Gerichtsverfahren psychisch angeschlagen gewesen sei. Seine Glaubwürdigkeit sehe er nicht beeinträchtigt, er habe aus seinen Fehlern gelernt und habe jetzt eine Vorbildfunktion.
Sein Anwalt Carlo Häfeli erklärt, dass Stanic kein Raser sei, sondern ein Schnellfahrer. Man können diesen Fall nicht mit dem Unfall 2006 vergleichen. Es ei kein Alkohol im Spiel gewesen und Stanic habe auch nicht in Kauf genommen, dass andere oder er selber verletzt würden. (gca)