Sohn (27) ersticht Vater – Bruder und Mutter schwer verletzt «Auf dem Boden war überall Blut»

ZÜRICH - In der Nacht auf heute kam es in Zürich-Altstetten zu einem Familiendrama. Dabei kam der 52-jährige Familienvater ums Leben, drei Familienangehörige wurden schwer verletzt, darunter auch der mutmassliche Täter.

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Kurz vor 1 Uhr nachts meldeten mehrere Anrufende der Notrufzentrale der Stadtpolizei, dass in einem Mehrfamilienhaus in Zürich-Altstetten Leute um Hilfe schreien würden. Den sofort ausgerückten Einsatzkräften der Stadt- und Kantonspolizei Zürich bot sich in der betroffenen Wohnung ein schreckliches Bild. Sie trafen auf vier schwerst verletzte Personen. Alle wiesen Schnitt- und Stichwunden auf.

Für den 52-jährigen Vater kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch vor Ort. Die 54-jährige Ehefrau sowie die beiden 24- und 27-jährigen Söhne wurden umgehend ins Spital gebracht.

«Ich hörte Schreie. Als mein Mann dann ins Treppenhaus schaute, war die Wohnungstüre der Familie offen. Auf dem Boden war überall Blut», erzählt Lumduan Leeb (29) gegenüber dem BLICK-Reporter. Sie war eine, die in der Nacht bei der Polizei anrief. «Ich habe die Mutter und den Sohn gesehen, sie waren voll Blut am Kopf und am Körper», sagt Leeb. «Ich hatte Angst.»

Es gab immer wieder Streit

Gemäss jetzigen Erkenntnissen der Polizei und Staatsanwaltschaft kam es zuvor offenbar in der Wohnung zu einer heftigen Auseinandersetzung, die schliesslich ausser Kontrolle geriet und eskalierte. In der Folge wurde mindestens eine Stichwaffe eingesetzt. Der mutmassliche Täter: Der 27-jährige Sohn. Er erlitt selbst lebensgefährliche Verletzungen und wurde unter dringendem Tatverdacht verhaftet.

Für Nachbarin Leeb, zweifache Mutter, waren laute Auseinandersetzungen nichts Neues. «Die Söhne stritten immer wieder mit dem Vater», sagt sie.

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016
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