In Winterthur Erstes veganes Strassenfest der Schweiz

WINTERTHUR - Die «Veganmania» am Neumarkt will Hemmschwellen und Vorurteile abbauen.

  • Publiziert: 21.09.2012
  • Von Andrea Schmits
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Die Veganmania in Wien war gut besucht.

(zvg)

Worum geht es? «Wir wollen vor allem ­ zeigen, dass Veganer entgegen aller Vorurteile Freude am Leben haben und gerne essen und feiern», sagt Renato Pichler, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus. «Wir wollen helfen, die Hemmschwelle gegenüber veganem Essen abzubauen.»

Die Rede ist vom veganen Strassenfest «Veganmania», das morgen zum ersten Mal in der Schweiz stattfindet. Das Fest am Winterthurer Neumarkt richtet sich an alle Menschen, die sich für die vegane Lebensweise interessieren und zeigt die Vielfalt der veganen Ernährung auf.

Rund 40 Stände bieten veganes Essen aller Art an: Bagels, Torten und Pralinen, Döner, Börek und Hot-Dogs, Omeletten, Glacé bis hin zu Milch- und Käsealternativen. Infostände bieten Antworten auf Fragen zu Tierrechten, Umweltschutz und Gesundheit.

Die «Veganmania» hat in diesem Jahr schon in anderen Städten stattgefunden, z.B. in Wien, Innsbruck, Graz, Zagreb, Schweinfurt und Maribor. Der Eintritt ist gratis.

Beliebteste Kommentare

  • Rolf  Wittwer
    ..und wann gibt es gesperrte Strassen und Plätzen damit Linkshänder, Blauäugige, Mallorcafans, Schuhnummer 44-Grosse, am 29.Februar Geborene, Autonummernsammler, Gebissträger und viele viele Andere auch endlich ihre Feste durchführen können?
  • Manfred  Schiess , Werdenberg
    Und wieder müssen Kohlköpfe das Leben lassen, werden brutal aus der Erde, aus der Familie gerissen. Die Zurückbleibenden Kohlköpfe weinen bittere Tränen: "Mami ist weg, ein Veganer schlägt seine brutalen Zähne ohne Mitleid in die zarten Blätter" Kiwis die Früchte mit Fell werden nur geschält angeboten, zu schnell sieht man sonst, dass auch Pflanzen Lebewesen sind.Mir als Carnivaner stehen da die Haare zu Berge, wer kennt nicht die Tränen der Rosen am Frühen Morgen. Vor der Ernte zu Rosenwasser - für Kuchen.. Getreide bei lebendigem Leib geschlagen und geschält, die Schreie gehen im Lärm der Körnlimühlen unter, die Embryos werden im Müsli landen, noch nicht gelebt und schon gestorben.

Alle Kommentare (9)

  • Jürg  Grunder , Allschwil , via Facebook
    Ich habe einen Traum. Das eines Tages keinem Lebewesen unnötiges Leid angetan wird. Keine Kriege mehr der Unzählige verletzt oder tötet. Dafür braucht es Menschen die sich auf diesen Weg machen und Ihren Traum leben. Und verdammt mag ich sein Vegetarier/ Veganer gehen diesen Weg. Wer ist bereit auch etwas zu tun damit dieser Traum Wirklichkeit wird?
  • Danni  Stufer , Schwinningen
    Hm, und wann gibt es einen Nichtraucher-Tag in der Schweiz, an dem nirgends geraucht wird? Wetten, das Volk hat sich nicht mal genug informiert, um die eidg. Volksinitiative diesen Sonntag anzunehmen?!
  • Manfred  Schiess , Werdenberg
    Und wieder müssen Kohlköpfe das Leben lassen, werden brutal aus der Erde, aus der Familie gerissen. Die Zurückbleibenden Kohlköpfe weinen bittere Tränen: "Mami ist weg, ein Veganer schlägt seine brutalen Zähne ohne Mitleid in die zarten Blätter" Kiwis die Früchte mit Fell werden nur geschält angeboten, zu schnell sieht man sonst, dass auch Pflanzen Lebewesen sind.Mir als Carnivaner stehen da die Haare zu Berge, wer kennt nicht die Tränen der Rosen am Frühen Morgen. Vor der Ernte zu Rosenwasser - für Kuchen.. Getreide bei lebendigem Leib geschlagen und geschält, die Schreie gehen im Lärm der Körnlimühlen unter, die Embryos werden im Müsli landen, noch nicht gelebt und schon gestorben.
    • Marc  Stucki , Wil
      Hahahaha ich lache immer noch Tränen von ihrem Beitrag. So treffend hat noch nie jemand Gegen das Veganaufgezwinge geschrieben. Ich würde ihnen den Nobelpreis für Literatur sofort verleihen. Vielen Dank und Gruss
      • 21.09.2012
      • als Kommentar auf Manfred  Schiess , Werdenberg
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  • Ewald  Rindlisbacher , Grayland
    Braucht es nun auch ein Fest fuer die Fleischesser. Was soll das. Jeder soll doch essen was er will. Es gibt sogar ein Verein fuer die Vegatarier. Haben die Leute nichts besseres zu tun. Wieso kann man nicht einfach ein Fest machen fuer alle und neben Cervelats halt auch Kuchen verkaufen.
    • Edith  Zellweger
      Für die Fleischfresser gibt es leider ständig irgendwo ein Fest! Für uns Veganer ist die Tierleichenfresserei ein einziges Grauen und verletzt unsere tiefsten ethischen und moralischen Gefühle!

      Tiere sind keine Lebensmittel und keine Sklaven, sondern Lebewesen mit Gefühlen und haben ein Anrecht auf ein unversehrtes Leben!
      • 21.09.2012
      • als Kommentar auf Ewald  Rindlisbacher , Grayland
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  • Marc  Walder , Brig
    @ Rolf Wittwer. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Immerhin hat eine vegane Ernährung einen immensen Einfluss auf die Umwelt. Überlegen Sie sich einmal wieviel Energie die Fleisch- und Tierprodukteherstellung und die entsprechenden Transporte benötigen und wieviel Tierleid damit verbunden ist!
    • Heinz  Birchler , Wil
      Dasselbe gilt auch für das Gemüse. Wie kann man nur so brutal sein und einem herzigen Hasen die Ruebli wegfressen. Ach ja die Umwelt. Schon mal überlegt, wie viel Schaden die ewigen Weltverbesserer anrichten? Wieviel Energie brauchen denn die Treibhäuser, in welchen das ganze Jahr Saisongemüse herangezogen wird? Schon mal darüber nachgedacht? wol kaum, weil denken ja nicht gerade die stärke der Antifleischesser sind.
      • 21.09.2012
      • als Kommentar auf Marc  Walder , Brig
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