Eröffnungsfeier in Zürich-Oerlikon Der modernste Bahnhof der Schweiz

OERLIKON ZH - Nach sieben Jahren Bauzeit wird heute in Zürich-Oerlikon die Eröffnung des sechstgrössten Bahnhofs der Schweiz gefeiert.

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Sieben Jahre dauerte der Umbau des Bahnhofs Oerlikon. Über 195 Millionen Franken investierten die SBB und die Stadt Zürich. Ziemlich viel für einen Quartierbahnhof. Doch der Eindruck täuscht. Oerlikon ist der sechstgrösste Bahnhof der Schweiz.

Wegen der neuen Durchmesserlinie benutzen ihn 110’000 Reisende pro Tag. Das bedeutet eine Erhöhung von 30 Prozent seit 2014. Zwölf S-Bahn-Linien machen dort halt, fünf mehr als vor der Eröffnung der neuen Gleise. Zuzüglich zu den acht Schienen gibt es zwei neue Unterführungen und eine Shoppingpassage mit über 20 Läden.

Zwei Milliarden Franken verbaut

SBB Immobilien-Chef Jürg Stöckli ist sehr erfreut über den Ausbau: «Jetzt haben die Bahnhofskundinnen und -kunden nicht nur einen vernetzten Zugang zur Bahn, sondern gleichzeitig einen attraktiven Ort zum Einkaufen und Verweilen.»

 

 

Die Eröffnung in Oerlikon ist gleichzeitig der Abschluss des Projekts Durchmesserlinie Zürich. «Der Bahnhof Zürich-Oerlikon wurde stets als Kopf der DML bezeichnet. Mit der heutigen Eröffnung setzen wir ein schönes Ausrufezeichen hinter dieses Generationenprojekt», sagte Regierungsrätin Carmen Walker Späh heute. Zwei Milliarden Franken kostete das ganze Projekt mit dem unterirdischen Bahnhof in Zürich und dem Ausbau der Zufahrtsstrecken.

Fertig mit Baustellen-Chaos

Über den Abschluss des Projekts freuen sich besonders die Pendler. Jahrelang herrschte Verwirrung auf dem Perron. Besonders die Wege zu den Gleisen wurden immer wieder angepasst und die fehlenden Infotafeln kritisierte man scharf. Das Umsteigen am Bahnhof Oerlikon war kein Zuckerschlecken, aber diese Tortur ist nun Geschichte.

Die Bevölkerung erhält nun ein dreitägiges Fest. Heute ab 16 Uhr startet die Eröffnungsparty «Afterwork». Snacks und Glühwein laden zum Verweilen ein. Am Freitag locken die Läden mit diversen Sonderangeboten. Den Höhepunkt erreicht das Fest allerdings am Samstag. Musikbands, Führungen und eine Lesung mit Franz Hohler sorgen für viel Unterhaltung.

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert am 02.12.2016
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6 Kommentare
  • alexander  geser aus oberengstringen
    01.12.2016
    Mein Kommentar passt leider nicht ganz zu dieser tollen Eröffnung.
    Alles gut so - aber wenn man wie gerade jetzt aktuelle den Gubrist-Tunnel Unfall sieht, ist so etwas schon fast eine FARCE. Hätte man wenigstens einen Teil. in die Sicherheit des Strassenverkehrs investiert, wäre die dritte Röhre heute offen - aber durch Willkür des ASTRA und anderen Beteiligten fangen die Arbeiten erst jetzt langsam an. Wollen wir Tote im Tunnel ? Die Verhinderer sollten sich dazu zumindest Gedanken machen -

  • Werner  Lüthi aus Horgen
    01.12.2016
    War gestern am Bhf. Oerlikon. Sieht schön aus! Und nun die grosse Einweihungsparty mit Bundesrat, Regierungsrat, Kantonsrat, Stadtrat unter dem Motto: "Was sie alles erreicht und geschafft haben"! Nur der Steuerzahler hat das alles bezahlt - inkl. die Party.
    • Marco  Weber 01.12.2016
      Herr Lüthi dann sollten Sie auch an die Party wenn Sie diese schon bezahlt haben! Natürlich Herr Lüthi hat der Steuerzahler diese bezahlt der Steuerzahler nutzt den Bahnhof auch und für solche Dinge Zahlen wir ja auch steuern? Regen Sie sich auch jedes mal auf wenn eine Autobahn ausgebaut wird? Oder ein Spital gebaut? Oder ein Park gebaut?
  • Till  Eulenspiegel 01.12.2016
    Ja supermodern der neue Bahnhof ohne Rolltreppen. Die Leute die nicht mehr besonders gut zu Fuss sind wird es freuen.
    • sixtus  hochstrasser aus villmergen
      01.12.2016
      am neuen flughafen von Berlin ist auch einiges vergessen worden, da darf man in oerlikon auch die Rolltreppen vergessen
  • Beat  Küng aus Bellinzona
    01.12.2016
    Ein attraktiver Ort zum Einkaufen und Verweilen!? Das ist ein ordinärer 0815 Bahnhof der SBB, gebaut mit demselben Beton wie vor 50 Jahren. Ein attraktiver Ort zum Verweilen wäre ein Park mit Grünanlage, Wasserspielen und Sonnenlicht. Der Mensch wird von Politik und Presse als dumm verkauft. Vergleichbar mit einem Batteriehuhn. Grad genug um Einer (oder Steuern) zu produzieren.