Auf Drogen Mann (42) fuchtelt mit Messer im Zug - und schläft ein

OBERRIET SG - Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Mann heute heute Morgen in einem Regionalzug im Rheintal mit einem Messer hantiert. Dann schlief er ein. Die Polizei konnte ihn festnehmen.

Mann fuchtelt in Zug in Oberriet mit Messer herum und schläft dann ein play
In einem Regionalzug der St. Galler S-Bahn wurde heute ein Mann verhaftet. (Symbolbild) SOB

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Mit eine Grossaufgebot musste die Kantonspolizei St. Gallen heute Morgen kurz vor acht Uhr zum Bahnhof Oberriet ausrücken.

Grund: Ein mit einem Messer bewaffneten Mann (42) befand sich in der S-Bahn. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann im Zug festzunehmen. Beim Festgenommenen handelt um einen 42-Jährigen Schweizer. Er ist der Polizei unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt.

Mann war unter Drogeneinfluss

Er dürfte auch heute Morgen unter Drogeneinfluss gestanden haben, heisst es in der Mitteilung der Polizei. «Beim Eintreffen der Polizei hat er in einem Zugabteil geschlafen.» Der Mann sei derart weggetreten gewesen, dass er kaum fähig war, sich auf den Beinen zu halten und er schlief während des Polizeieinsatzes mehrfach ein.

Bei seiner ersten Aussage gab er an, zuvor mehrere Tage auf der Strasse verbracht zu haben.

Beim Messer handelte es sich um ein kleines Klappmesser mit einer ca. 3cm langen Klinge, welches nicht unter das Waffengesetz fällt, wie die Polizei weiter schreibt.  Für die anderen Reisegäste habe keine Gefahr bestanden.

Nebst strafrechtlichen Massnahmen werden nun auch fürsorgerische und medizinische Massnahmen geprüft. (bau)

Publiziert am 01.09.2016 | Aktualisiert am 02.09.2016
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7 Kommentare
  • roland  rohrbach aus Binningen
    01.09.2016
    Lieber Herr Stoll, träumen Sie weiter wenn Sie meinen die Drogenmafia würde dann ausgetrocknet. Es ist eher das Gegenteil der Drogenkonsum würde rasant ansteigen mit dem Nebeneffekt mehr Kriminalität und Belästigungen. Die Drogen machen aus diesen Menschen nur Zombies, sehe es jeden Tag in Basel. Wenn man zu lasch gegenüber der Drogen ist, so werden wir irgendwann Südamerikanische Zustände haben! Ich bin für jegliche Art von Drogen weil es die Menschen zerstört.
  • Victor  Fletcher aus Meilen
    01.09.2016
    Wow, das nimmt aber formen an in unserem einst freien Lande. Werde ich wohl demnächst auch verhaftet wenn ich mit meiner Nagelschere hantiere und sich wer desshalb bedroht fühlt? 3 cm Klingelchen und kann sich kaum auf den Beinen halten, das ist mal eine Bedrohung! Jeder Pintscher ist gefährlicher! Wenn ich manchmal besoffene sehe, welche laut plärrend ihre Fäuste schwingen bekomme ich wesentlich mehr Angst als bei einem ausgelaugten, mit einem Spielzeumesserchen hantierenden Typen...
  • Silvano  Riederer 01.09.2016
    Zwischen Oberriet und Salez liegt gerade mal eine Haltestelle, die Erinnerungen an die grauenvolle Tat sind noch allgegenwärtig. Und dann erzählt man, dass ein unter Drogen stehender, unberechenbarer Mann, der mit einem Messer rumhantiert, keine Gefahr darstelle. Toll, das stärkt bestimmt das Vertrauen in die Polizei.
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    01.09.2016
    Ja ja, mit leichten Drogen beginnts so quasi hier einen Joint und dort einen und so steigert es sich und das Traurige Ende vom Lied ist, dass er in die Klapse weggesperrt wird.
  • Peter  Graf aus Bad Ragaz
    01.09.2016
    Keine Gefahr bestanden? - Wie sollte auch, wenn einer mit einem Messer herumfuchtelt. Und der Polizeieinsatz hat vermutlich auch nur zur Beschäftigung stattgefunden. Die Opfer von Salez sind ja vergleichsweise schliesslich auch nur ein bisschen tot.