El Maximo kostet 520 Franken Diese Getränkerechnung hat es in sich

ZÜRICH - Das Fünf-Sterne-Hotel Widder in Zürich bietet exklusive Getränke an – zu exklusiven Preisen.

Der Cocktail El Maximo in der Bar des Hotels Widder hat seinen Preis: Ganze 520 Franken kostet ein Glas. play
Der Cocktail El Maximo in der Bar des Hotels Widder hat seinen Preis: Ganze 520 Franken kostet ein Glas. Facebook

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Wer in der Bar des Hotels Widder in Zürich etwas trinken geht, hat danach möglicherweise nicht nur einen Kater, sondern auch ein leichteres Portemonnaie. Das beweist das Foto eines Belegs in sozialen Medien: Ganze 1106 Franken liess sich ein Gast seinen Abend in der schicken Bar kosten.

Vor allem für den Preis verantwortlich war der El Maximo Cocktail. Dieser kostet satte 520 Franken pro Glas – und der Gast bestellte gleich zwei davon.

Rum und Trüffel

Dirk Hany, Bar-Manager im Hotel Widder, stellte das Foto des Belegs auf Facebook. Der britischen Zeitung «Daily Mail» erklärt der Barkeeper, wieso der Cocktail so viel kostet: «Der Cocktail enthält Havana Club Añejo Maximo, frischen Limettensaft, Rohrzucker und weisse Trüffel aus Alba in Italien.»

Das teure Getränk wird gleich vor den Augen des Gastes gemixt. «Die Kombination von Zitrus und Trüffel mit dem feinen Geschmack eines sehr alten Rums aus Kuba machen diesen Cocktail zum Genuss», erklärt Hany weiter. Der Gast habe den Drink so gut gefunden, dass er gleich einen zweiten davon bestellen musste.

Es geht noch teurer

Trotz des aussergewöhnlich hohen Preises ist El Maximo nur das drittteuerste Mischgetränk auf der Karte des Widders: Für 980 Franken bekommt man einen Highball Royal mit 40 Jahre altem Glenfiddich und Gletschereis aus Andermatt UR.

Für ganze 3500 Franken gibts einen Luis the French. Dieser enthält unter anderem 40 Jahre alten Portwein. Zum Drink bekommt man zudem eine ganze Flasche des Edel-Champagners Krug Clos de Mesnil. (vac)

Publiziert am 20.12.2016 | Aktualisiert am 05.01.2017
Badrutt’s Palace, St.Moritz. ZVG
Der Schweizer Mythos

Badrutt’s Palace, St.Moritz

­Die Schweiz ist übersät mit historischen Luxushotels. Eines jener Grand Hotels der ­ersten Stunde ist das Badrutt’s Palace in St. Moritz von 1896. Caspar Badrutt, Sohn des Engadiner Hotelpioniers Johannes Badrutt, erweiterte das Hotel Beau Rivage und gab ihm den Look eines englischen Landschlösschens.

Legendär ist nicht nur die Gästeliste des internationalen Jetsets, der hier bis heute gerne absteigt, sondern auch die Innovationen in der Hotelgeschichte: So baute das Badrutt’s 1913 die erste Indoor-Tennishalle Europas – auf dem Dachboden!

In diesem Jahr feiert das modernisierte «St. Moritzer Schloss», das immer noch im Familienbesitz ist, sein 120-jähriges Bestehen. Zum Geburtstag hat man sich Besonderes ausgedacht: den «1,2 Karat Cocktail» mit einem 1,2-Karat-Diamanten im Wert von 70'000 Franken.

www.badruttspalace.com

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12 Kommentare
  • Ines Maria  Giezendanner aus Viganello
    22.12.2016
    Das ergaunerte Mafia-Geld und die maximierten Steuern müssen ja auch wieder irgendwie unter die Leute gebracht werden.
    Übrigens: Wer nicht imstande ist, seine Steuern zu maximieren, wird niemals Bundespräsident werden und auch niemals solch teure Sachen trinken.
  • Melissa  Baumann 21.12.2016
    Es ist schon so, wie viele hier schreiben, aber, hätten wir heute kein Internet, würden wir nichts von all dem wissen. Jetzt können wir sagen: Bringt es uns etwas, von solche Dingen zu wissen, um uns noch mehr aufzuregen? Die Welt war und ist immer noch perfid gegenüber den Kleinen, die nichts dafür können, arm geboren zu sein und es wird sich nie etwas daran ändern. Für Trump und die Reichen sind diese Preise human, da bei denen andere Preise üblich sind als bei 08/15 Menschen!
  • Patrick  Soppelsa 21.12.2016
    Wer zum Kuckuck verdünnt einen 40 Jahre altem Glenfiddich mit Wasser, ob jetzt vom Gletscher oder vom Hahn? Dass sollte strafbar sein!
  • Reto  Scherraus-Fenkart aus S. Tome
    21.12.2016
    offengestanden, was mich an der ganzen Gschicht hier am meisten wundert, ist, wie die Kombination von einem alten Rum mit Trüffel ausfällt... aber nicht fuer 520 Fränklis und es muss ja nicht der Alba sein, wenn man am Tüfteln ist! Und wer das Geld hat, der kann damit machen was er will... keiner MUSS spenden, nur weil er vermögend ist, aber er muss mit seinem Gewissen klar kommen, wenn er eines hat. Aber das geht uns nichts an!
  • Kurt  Stauffer aus George
    21.12.2016
    Diese Leute die sowas drinken und den hohen Preis bezahlen, haben ihr Geld wohl kaum mit den eigenen Händen verdient!Da helfe ich lieber einem Armen der ohne sein eigenes Verschulden in Not geriet finanziell wieder auf die Beine!!!