Polizei verhaftet 14 Personen So verwahrlost lebten die Haus-Besetzer in Zürich-Oerlikon

In Zürich-Oerlikon hat die Stapo Zürich vier besetzte Liegenschaften geräumt. 14 Personen wurden vorübergehend festgenommen und wegen Hausfriedensbruchs angezeigt.

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In einem Wohnquartier im Zürcher Stadtteil Oerlikon haben sich heute mehr als ein Dutzend Polizisten in Vollmontur versammelt. Es geht dabei um die Räumung einer Liegenschaft an der Oberwiesenstrasse 69, wie die Stadtpolizei auf Anfrage mitteilt.

Die Polizei hat 14 Besetzer vorübergehend festgenommen und wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Zudem erstattete der Besitzer Anzeige wegen Diebstahls.

Mitte August war der zukünftig zusammenhängende Liegenschaftenkomplex von mehreren Personen besetzt worden. Als die rechtskräftigen Abbruch- und Baubewilligungen vorlagen, wurden die Besetzerinnen und Besetzer vom Eigentümer aufgefordert, die Häuser zu verlassen.

Die Stadtpolizei hatte ihnen eine Frist bis zum 25. Oktober gesetzt. Ab diesem Datum stellte der Eigentümer Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs, wie es in der Polizeimitteilung heisst.

Haus freiwillig verlassen

Als die Stadtpolizei am Dienstagmorgen kurz nach 07.30 Uhr bei den Häusern eintraf, befanden sich noch 14 Personen in den Wohnungen. Die Besetzerinnen und Besetzer verliessen die Häuser nach einer Abmahnung freiwillig.

Die 11 Männer und 3 Frauen wurden zur weiteren Überprüfung und Identitätsabklärung auf eine Polizeiwache gebracht. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs.

Der Eigentümer stellte nach der Räumung zudem fest, dass Kupferteile und diverse Küchen- und Badgegenstände gestohlen wurden. Er erstattete deshalb Anzeige wegen Diebstahls. (SDA)

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 03.01.2017

Das Zürcher Koch-Areal: Besetzt seit 2013

Vor drei Jahren kaufte die Stadt Zürich das Koch-Areal für rund 70 Millionen Franken der UBS ab. Seither besetzen mehr als 100 Personen das Areal im Zürcher Kreis 9. Mit lauten Partys und Konzerten zogen sie aber den Unmut der Nachbarn auf sich. Gemäss der Stadtpolizei gab es im laufenden Jahr bereits 171 Lärmklagen.

Seit dem 6. Oktober gelten neue Regeln für die Besetzer im Koch-Areal. Bei potenziell lärmintensiven Veranstaltungen muss die Stadt 14 Tage im Voraus informiert werden und die Nachbarn dürfen nicht mit Lärmbelästigungen gestört werden.

Frühestens 2020 sollen auf dem Areal gemeinnützige Wohnungen, Gewerberäume und ein Park entstehen.

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4 Kommentare
  • Heinrich  Z aus Zürich
    01.11.2016
    Das ist absoluter Schwachsinn, was da von der Stadt geduldet wird. WIR haben das Sagen, nicht die von uns gewaehlten Stadträte. Sie haben sich an die von uns genehmigten Gesetze zu halten, wie wir uns an die Parkzeiten und an Geschwindigkeiten, die sie sorgsam überwachen. Ich habe den Eindruck, der Stadtrat ist so eine Partygruppe, die so machen kann unter sich, was ihnen gerade so passt. Warscheinlich gehts ganz lustig zu an den Stadtrartssitzungen unter SP Leitung Mauchs. Kaffe/Kuchen Kreis
  • Annemarie   Setz 01.11.2016
    Endlich geht die Polizei gegen diese illegalen Bewohner vor. Hausfriedensbruch geht einfach nicht. Ich verstehe nicht, wie es jungen Leuten in so verwahrlosten Zu- und Umständen noch wohl ist. Hätten sie sich Mühe gegeben sich der Umgebung anzupassen, hätten sie wohl länger bleiben können, bis ein Haus einer anderen Bestimmung zugeführt wird. Aber anfragen mit Anstand und wohnen mit Anstand gibt es in diesen Kreisen wohl nicht.
  • Marco  Denger aus Waldstatt
    01.11.2016
    Hätten rechts gesinnte Menschen dieses Haus besetzt, wäre man schon längst dagegen vorgegangen...
  • Paul  Neidhart aus Zürich
    01.11.2016
    es gibt noch weitere 32 besetzte Häuser, aber immerhin ein Anfang