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Nach dem Einzug in die Gewerbeliegenschaft Ifang war es zunächst ein wenig still geworden um die Sterbehilfe-Organisation. Doch dann wurde der Einsatz von Helium bekannt. Da hatten die Hausbewohner genug. Sie seien «äusserst schockiert über die Begleitumstände des Erstickungstodes», teilt Manfred Milz, Verwaltungsrat der vermietenden Ifang Areal AG, mit. Die Liegenschaft habe jetzt einen Ruf als «Sterbefabrik», und daher sehe man sich gezwungen, den Mietvertrag auf Ende April zu kündigen.
Minelli habe Verständnis gezeigt und versprochen, bis Ende April keine Freitodbegleitungen mit Helium mehr durchzuführen, sagte Milz weiter.
Falls Dignitas trotzdem noch weitere Sterbebegleitungen mit Helium in Schwerzenbach durchführen sollte, behält sich der Vermieter «aktive Verhinderungsschritte gegen Dignitas vor». Bisher waren vier Personen mit Helium in den Tod begleitet worden.
Dagegen hatte es heftige Proteste gegeben. Ein Postulat von EVP, CVP und SVP im Zürcher Kantonsrat verlangte gestern vom Regierungsrat, der Organisation Dignitas jede Sterbebeihilfe zu verbieten.
Dignitas hatte die Räumlichkeiten in Schwerzenbach am 1. Oktober 2007 bezogen. Zuvor hatte die Organisation einen unwürdigen Sterbezirkus veranstaltet. Erst war ihr ein Sterbezimmer in einem Wohnquartier in der Zürcher Gemeinde Stäfa gekündigt worden, dann liess Dignitas auf einem Parkplatz und in Hotels sterben. Und fand zuletzt Quartier in Schwerzenbach. (SDA)