Diesmal am Tag Hier fliegt der Beinbruch-Scheich wieder ab

ZÜRICH - Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani (64) sorgte mit seinem Nachtanflug auf Zürich für heftige Diskussionen. Jetzt flog er wieder ab: Mit geflicktem Bein und ganz legal.

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Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani ist der ehemalige Emir von Katar. play

Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani ist der ehemalige Emir von Katar.

Keystone

Heute gegen Mittag hob der Airbus A340 mit der Kennung «Amiri One» vom Flughafen Zürich ab. Wie BLICK weiss, befand sich auch Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani (64) an Bord, der ehemalige Emir von Katar. Ein Flughafensprecher bestätigt, dass die Maschine des Emir abgeflogen ist.

Klar ist: Der Abgang des Scheichs war viel weniger spektakulär als seine Ankunft. Am 26. Dezember störten er uns sein Gefolge gleich drei Mal den Schlaf der Flughafen-Anwohner.

Um 0.31 Uhr landete der Scheich mit seiner A340. Danach folgten eine A330 und A319 aus Doha mit dem Gefolge des Scheichs. Alle drei Flugzeuge verstiessen gegen das Nachtflugverbot. Alle drei Flüge hatten aber auch eine Bewilligung von der Schweizer Luftwaffe. Wegen eines «medizinischen Notfalls». Dieser bestand aus einem Beinbruch, den der Scheich in der noblen Schulthessklinik behandeln liess, wie sich nachher herausstellte. (sas)

Publiziert am 04.01.2016 | Aktualisiert am 04.01.2016
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24 Kommentare
  • Peter  Loepfe aus St. Gallen
    04.01.2016
    Na was solls ist er halt in der Nacht gelandet. Ist für mich sowieso nicht nachvollziehbar, wollen alle im globalisierten Konzert mitspielen, aber der wichtigste Flughafen des Landes hat Beschränkungen wie ein Provinzflugplatz. Ist diese Nachtflugbeschränkung überhaupt EU konform???
  • Jannik  Meier aus Bremgarten
    04.01.2016
    Solange sich solche Menschen keine Gedanken um die Umweltverschmutzung machen und wegen eines Beinbruchs ! mit mehreren ! Flugzeugen um die halbe Welt jetten, mache ich mir auch keine Gedanken, wenn ich täglich mit meinem 5 Liter V8 zur Arbeit fahre...
  • Jürg  Eng aus Gränichen
    04.01.2016
    Solange die Kohle stimmt , für den schweizerischen Geldadel und solche die glauben dazu zu gehören,solang wie es in der Schweiz Einwohner hat die nicht dazu gehören,solange kann man im Blick solches lesen.Solches von Nachtflugverbot und weniger über Terror und es ist glaube ich die selbe Glaubensrichtung .Terror wie Reiche Scheichs.Komische Welt in der wir leben .....

  • Aegerter   Fritz aus Luzern
    04.01.2016
    Die grosse Diskussion hat nur ganz nebenbei bei den weltfremden stattgefunden. Warum sollte der Herr nicht landen und ein paar tausender zahlen? Wenn wir denn die Flugzeuge nicht mehr landen lassen damit sie ins Spital können, dann sind wir ziemlich schlimm dran.
    • André  Baldin 04.01.2016
      Warum? So wie ich informiert bin, gibt es in Europa noch ein anderes Spital und erst noch eines in einer Ortschaft, wo man in der Nacht ohne Genehmigung landen darf.
  • John  Fulton aus Lyss
    04.01.2016
    Leider hat niemand hier auch nur die geringste Ahnung, wer uns hier besucht hat und wem wir unser Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt haben. Und niemand hat die Eier, die Sache beim Namen zu nennen.