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Sonntag, 12 Uhr: Ein Hundebesitzer schlägt bei der Stadtpolizei Zürich Alarm. Sein Dackel «Jacky» ist in der Höhe Stadthaus am Limmatufer ausgerutscht und in die Limmat gefallen! Das Problem dabei: Der Hund sei bereits 17-jährig, könne kaum mehr schwimmen und treibe nun hilflos im Wasser, erklärt der verzweifelte Halter der Polizei.
Sofort rückt eine Patrouille der Wasserschutzpolizei mit einem Schiff zum Stadthaus aus. Dort finden sie aber nichts. Schliesslich hören die Polizisten ein Winseln und Jaulen – unterhalb der Münsterbrücke.
Einer der Polizisten handelt kurz entschlossen und springt in die Limmat. Im hüfttiefen Wasser unterhalb der Brücke zwischen den dort befestigten Booten sucht er nach «Jacky».
Und tatsächlich: Der Zwerglanghaardackel klammert sich mit seinen Vorderpfötchen verzweifelt an einen kleinen Steg. Das völlig erschöpfte Tier wird geborgen und mit dem Schiff wieder zu seinem überglücklichen Besitzer zurückgebracht. Er und zwei junge Artgenossen von «Jacky» kümmern sich sofort um den am ganzen Körper zitternden Vierbeiner. (num)