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Er ist der Held von Zürich: Ein 22-jähriger Schweizer hilft am Sonntagmorgen früh einer jungen Frau, die im HB von einer Bande Jugendlicher sexuell belästigt wird. Die Frau entkommt, der tapfere 22-Jährige wird von den Tätern übel zusammengeschlagen.
Bis heute Morgen lag der junge Mann mit einer schweren Gehirn-Erschütterung im Spital. Die Schläger, drei Mazedonier, ein Kosovare, ein Iraker und ein Schweizer konnten verhaftet werden.
Sie wurden der Staatsanwaltschaft, respektive der Jugendstaatsanwaltschaft übergeben. Die Frau hat sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet.
Direkt 117 wählen
Der junge Held musste seinen Mut teuer bezahlen. Ehrenhaft war sein Eingreifen gewiss, aber hat er sich richtig verhalten? «Wir verlangen von niemandem, dass er oder sie den Held spielen soll», sagt Werner Schaub von der Kapo Zürich. «Am besten ist, man ruft direkt die Polizei, über die Nummer 117.»
Falls man doch selbst eingreife, solle man am besten andere Menschen zur Mithilfe auffordern, sagt Schaub. «Je nach Umfeld und Situation Umstehende direkt ansprechen: ‹Sie, im blauen Mantel, bitte helfen Sie mir!›»
Wichtig sei, dass man die Täter nicht provoziere. «Verhindern Sie eine Eskalation: Greifen Sie das Gegenüber weder körperlich noch verbal an. Beschränken Sie sich immer auf Notwehr.»