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Das 17er Tram ist nicht mit den geräumigen Cobras unterwegs.
(VBZ)Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember ist das neue Tram Nummer 17 unterwegs. Und schon ärgern sich die Passagiere. «Zur Stosszeit bin ich schon öfters nicht mal mehr ins Tram gekommen. Das ist eine totale Fehlkalkulation der VBZ», sagt Blick.ch-Leserreporter Jérôme L.
Das Problem: Der 17er fährt vom Hauptbahnhof bis ins Werdhölzli – und hat ab dem Escher-Wyss-Platz damit jene Strecke übernommen, die ursprünglich dem 4er-Tram gehörte. Der 4er biegt neu beim Escher-Wyss-Platz ab und wird zum Tram Züri-West, das bis nach Altstetten fährt.
Doch seit der 17er statt der 4er die Strecke bedient, fahren dort nicht mehr wie gehabt lange, geräumige Cobra-Trams, sondern hohe Trams mit einem Niederflurwagen. Das führt dazu, dass viel weniger Passagiere im Tram Platz haben. Da wird es besonders rund um die Haltestelle Förrlibuckstrasse eng.
«Das ist total sinnlos, denn in den Bürogebäuden rund um die Förrlibuckstrasse arbeiten wahnsinnig viele Leute. Bereits um 16 Uhr ist das Tram teilweise brechend voll», sagt Leserreporter Jérôme L.
Den VBZ ist der Engpass bekannt
Die VBZ geben zu, dass die Strecke ein Problem darstellt. VBZ-Sprecher Andreas Uhl: «Uns ist bekannt, dass bei der Haltestelle Förrlibuckstrasse in Richtung Hauptbahnhof Kapazitätsengpässe herrschen.» Am Escher-Wyss-Platz entlaste sich die Situation wieder.
«Wir nehmen die Situation aber ernst und werden prüfen, ob künftig längere Fahrzeuge auf der Strecke fahren werden. Es darf nicht sein, dass Leute stehen gelassen werden.» (dra)
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