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Christoph Mörgeli klagte über Gefühllosigkeit in den Beinen – Verdacht auf Querschnittlähmung! (Markus Heinzer)
Nationalrat Christoph Mörgeli prallt heute Morgen in einen Lieferwagen in Stäfa. Kurz darauf ist die Feuerwehr vor Ort, schneidet den SVP-Exponenten aus dem Autowrack. Den Rettungsdiensten sagt der kurz bewusstlose, doch dann ansprechbare Mörgeli, er habe «kein Gefühl in seinen Beinen».
Er sei in Schräglage mit seinem Oberkörper auf dem Beifahrersitz gelegen und habe sich nicht selber aufrichten können, berichtet der Stäfner Feuerwehrkommandant Ralf Scharadein gegenüber «20min.ch».
Dr. Albert Wettstein (62) zeigt sich über diese Aussage sehr besorgt: «Da läuten bei mir sämtliche Alarmglocken.» Das erste, worauf der Patient überprüft werden müsse, sei eine Querschnittlähmung, so Wettstein gegenüber Blick.ch.
«Wenn ein Patient sagt, er fühle nichts, muss man dies sehr ernst nehmen – ihn mit extremer Sorgfalt transportieren und in ein Zentrum für Neurochirurgie bringen», sagt Wettstein selber. Aber Christoph Mörgeli war doch ansprechbar und bei Bewusstsein! «Tut nichts zur Sache», winkt Wettstein ab. Trotzdem könne eine schwere Rückenverletzung vorliegen.
Ein wenig Entwarnung gibt Dr. Wettstein dann doch: «Natürlich kann die Gefühllosigkeit auch kurzzeitig sein». Dann könnte Christoph Mörgeli eventuell seine Kollegen übermorgen bei der Bundesratswahl unterstützen? «Das kann man aus der Ferne nicht beurteilen».
Mörgelis Kollegen in Bern rechnen laut «Tagesanzeiger.ch» nicht mit ihm bei den Bundesratswahlen. Es sei klar, dass er – wenn er im Spital bleiben müsste – am Mittwoch fehlen werde, sagte SVP-Präsident Toni Brunner. Jetzt stünden die Genesung und die Gesundheit im Vordergrund.
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Dr. Albert Wettstein zeigte sich alarmiert über den Zustand von Christoph Mörgeli. (zvg)