CVP zu wenig bürgerlich Winterthurer Kantonsrat wechselt in die SVP

WINTERTHUR - Franco Albanese (39) konnte sich mit den Positionen der CVP nicht mehr identifizieren. Darum zog er heute die Konsequenzen.

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Franco Albanese: Der Winterthurer Kantonsrat wechselt in die SVP über play

Hat eine neue politische Heimat: Franco Albanese (39).

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Die Zürcher SVP jubelt. Ab heute hat sie ein Parlamentsmitglied mehr in ihren Reihen.

Der CVP-Kantons- und Gemeinderat Franco Albanese hat die Fronten gewechselt bzw. die Partei.

Die Gründe lassen aufhorchen: Der Finanz- und Gewerbepolitiker Albanese könne sich mit den Positionen der CVP nicht mehr identifizieren. Sowohl die CVP Winterthur als auch die CVP des Kantons Zürich würden sich immer weiter von einer wirtschaftsliberalen und wertkonservativ geprägten Politik entfernen, schreibt Albanese heute in einer Mitteilung.

Um Rechtssicherheit zu gewährleisten und den Wohlstand sichern zu können, seien Unabhängigkeit und Souveränität zudem von höchster Bedeutung.

In all diesen Punkten vertrete die Schweizerische Volkspartei (SVP) eine gradlinige Politik, schreibt Albanese und dankt der Winterthurer SVP sowie den Fraktionen im Kantonsrat und im Grossen Gemeinderat für die «herzliche Aufnahme».

«Willkommen», freut sich die SVP auf Twitter. Und Claudio Schmid, SVP-Kantonsrat und ebenfalls auf Twitter aktiv rechnet vor: «Aufgrund dieses Parteiübertritts haben die Parteien SVP, FDP und EDU eine Qualifiziere Mehrheit (91/180) im Kantonsrat...» (bö/SDA)

Publiziert am 05.09.2016 | Aktualisiert am 06.09.2016
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11 Kommentare
  • Fritz  Frigorr 07.09.2016
    Manche wissen im Alter nicht mehr was sie tun, hier fängt das Ganze schon sehr früh an.
  • Jean-Pierre  Tock aus Nidau
    06.09.2016
    Die SVP ist nicht bürgerlich sondern extrem Rechts.Sein Sitz gehört der Partei also der CVP !!!
  • Christoph  Immoos aus Basel
    06.09.2016
    Der Wechsel ist mutig und zu begrüßen. Der Mann ist nur seinem Gewissen und sonst gar nichts verpflichtet. Im umgekehrten Fall, also von der SVP in die CVP, wäre es natürlich skandalös gewesen. :)
  • Peter  Marthaler aus Chur
    06.09.2016
    Wir der Zürcher Kantonsrat nicht nach dem Proportz gewählt und der Sitz gehört somit der CVP. Wie kann denn dieser politiker den Sitz mitnehmen, wenn er die Partei wechselt?
    • Marcel  Amgwerd , via Facebook 06.09.2016
      Weil Menschen und nicht Parteien gewählt werden. Bei den Bundesräten ist es das gleiche Prinzip.
  • Judith  Braun aus Winterthur
    05.09.2016
    "Um Rechtssicherheit zu gewährleisten und den Wohlstand sichern zu können......." - ja, das hat auch vor allem für die komplette Familie Albanese im Raum Winterthur zu tun. Ich finde es nicht lobenswert die Partei zu wechseln um vor allem eigene Interessen zu wahren. Da geht es nicht so sehr um das Wohl des Volkes.....................Schade