«Clown der Clowns» David Larible Fotos und Küsse im Hotelzimmer mit einer 14-Jährigen

ZÜRICH/LUGANO - Am 20. November wurde der Clown David Larible (59) in Lugano verhaftet. Der Grund: Sexuelle Handlungen mit Kindern. Offenbar handelt es sich bei seinem Opfer um ein 14-jähriges Mädchen.

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Der italienische Clown David Larible (59) wurde am Sonntag, 20. November, nach der letzten Saison-Vorstellung des Circus Knie in Lugano TI verhaftet (BLICK berichtete). Der Vorwurf: sexuelle Handlungen mit Minderjährigen. Gegen ihn ermittelt die Zürcher Staatsanwaltschaft IV, zuständig für Kapitalverbrechen.

Wie die «SonntagsZeitung» heute schreibt, soll es sich beim Opfer um ein 14-jähriges Mädchen handeln. 

Vom 4. Mai bis am 5. Juni gastierte der Circus Knie, mit dem Larible in den letzten acht Monaten durch die Schweiz tourte, in Zürich auf dem Sechseläutenplatz. Das Mädchen sei zusammen mit seiner Mutter an der Vorstellung gewesen sein. Danach seien die drei ins Gespräch gekommen. 

Clown und Mädchen hatten regelmässig Kontakt 

Der Clown und das Mädchen tauschten Handynummern aus, hielten seither Kontakt. Die Mutter der 14-Jährigen wusste Bescheid, war einverstanden. Auch damit, dass der Künstler ihre Tochter in Zürich in ein Restaurant zum Mittagessen einlud. 

Beim zweiten Wiedersehen hingegen soll der Übergriff geschehen sein. Offenbar hatte Larible dafür ein Hotelzimmer in Zürich gebucht. Bei jenem zweiten Treffen soll er die Minderjährige in das Hotelzimmer mitgenommen und Fotos von ihr gemacht haben. Ausserdem habe er dem Mädchen «das Leben und die Liebe» erklären wollen, wie die SonntagsZeitung schreibt. Anschliessend soll der Clown dem Mädchen Zungenküsse gegeben haben.

Mutter erstattete nach dem zweiten Treffen Anzeige

Als die Mutter des Mädchen davon erfuhr, erstattete sie Anzeige. Damals gastierte der Circus in Zug. Trotz der Vorwürfe entschied sich die zuständige Staatsanwältin Françoise Stadelmann mit der Festnahme des Clowns zu warten, bis die Knie-Tournee zu Ende ging. Larible wurde dann in Lugano verhaftet, zwei Wochen nach Eingang der Anzeige. 

Der «Clown der Clowns» ist mittlerweile wieder auf freiem Fuss, versteckt sich wohl in seinem Wohnhaus in Bussolengo (I). Noch immer schweigt er zu den happigen Vorwürfen, für Stellungnahmen ist er nach wie vor nicht erreichbar. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. (stj)

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 05.12.2016
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