Krawall in Zürich: Chaoten hinterlassen Spur der Verwüstung
ZÜRICH – Gestern Abend formierte sich eine Gruppe von mehreren hundert aggressiven Personen im Zürcher Kreis 5. Bei der unbewilligten Demonstration entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Aktualisiert um 12:27 | 07.02.2010
400 bis 500 Personen versammelten sich am Samstag gegen 22 Uhr spontan beim Carparkplatz in der Nähe des Hauptbahnhofes und zogen dann durch die Stadtkreise 4 und 5. Unter ihnen waren nach Angaben der Zürcher Stadtpolizei rund 100 Personen aus der linksautonomen Szene.
Der laut Polizei äusserst militante Demonstrationszug bewegte sich in Richtung Limmatplatz und Langstrasse, durch den Kreis 4 und in Richtung Stauffacher. Unterwegs versprayten die Demonstranten mehrere Autos und Fassaden. Ausserdem schlugen sie Fensterscheiben von Fahrzeugen, Geschäften und Restaurants ein.
Bei der Stauffacherbrücke kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Demonstrierenden und der Stadtpolizei. Mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen bewarfen die Demonstrierenden die Polizisten. Diese setzten Gummischrot und Tränengas ein. Über Verletzte wurde bislang nichts bekannt.
Damit habe verhindert werden können, dass die Demonstranten in die Innenstadt vordringen konnten, schrieb die Polizei. Die Teilnehmer der Kundgebung zogen in Richtung Helvetiaplatz und Langstrasse ab, wo sich ihr Zug kurz vor 2 Uhr auflöste.
Hinweise auf einen konkreten Anlass zu der Demonstration lägen der Polizei nicht vor, sagte ein Sprecher der Stadtpolizei gestern Nacht. Festgenommen worden sei niemand.
250´000 Franken Schaden am Tamedia-Verlagshaus
Diese Zahl nannte Tamediasprecher Christoph Zimmer gegenüber Radio 1. Nach den Krawallen von gestern Abend müsse Tamedia eingeschlagene Fensterscheiben in der Höhe von 250000 Franken ersetzen. Man sei schon mehrmals von Sachbeschädigungen betroffen gewesen; aber noch nie mit einem solchen Ausmass, so Zimmer weiter. (SDA/b35)
Heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei
Der laut Polizei äusserst militante Demonstrationszug bewegte sich in Richtung Limmatplatz und Langstrasse, durch den Kreis 4 und in Richtung Stauffacher. Unterwegs versprayten die Demonstranten mehrere Autos und Fassaden. Ausserdem schlugen sie Fensterscheiben von Fahrzeugen, Geschäften und Restaurants ein.
Bei der Stauffacherbrücke kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Demonstrierenden und der Stadtpolizei. Mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen bewarfen die Demonstrierenden die Polizisten. Diese setzten Gummischrot und Tränengas ein. Über Verletzte wurde bislang nichts bekannt.
Rebellen ohne Grund
Damit habe verhindert werden können, dass die Demonstranten in die Innenstadt vordringen konnten, schrieb die Polizei. Die Teilnehmer der Kundgebung zogen in Richtung Helvetiaplatz und Langstrasse ab, wo sich ihr Zug kurz vor 2 Uhr auflöste.
Hinweise auf einen konkreten Anlass zu der Demonstration lägen der Polizei nicht vor, sagte ein Sprecher der Stadtpolizei gestern Nacht. Festgenommen worden sei niemand.
250´000 Franken Schaden am Tamedia-Verlagshaus
Diese Zahl nannte Tamediasprecher Christoph Zimmer gegenüber Radio 1. Nach den Krawallen von gestern Abend müsse Tamedia eingeschlagene Fensterscheiben in der Höhe von 250000 Franken ersetzen. Man sei schon mehrmals von Sachbeschädigungen betroffen gewesen; aber noch nie mit einem solchen Ausmass, so Zimmer weiter. (SDA/b35)
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Das sagen Blick.ch-Leser
- hugo ehrismann, Schweiz - 15:33 | 09.02.2010
- » @ DOMINIC BÄCHTOLD,ZÜRICH-Wenn man sich so ansieht wie die Polizei auf solche Demos reagiert,beinahe gar nicht,nicht eine Festnahme.Sie wollen sich damit aufblasen das sie bei der Polizei arbeiten,das geht heute nicht mehr weil das Image der Polizei seit längerem schwer angekratzt ist.Vor 50 Jahren war ein Polizist noch eine Respektsperson was man heute leider selten noch sagen kann.Am vergangenen Wochenende hat mans wieder mal ganz deutlich gesehen.
- Meier Oliver, Zürich - 13:49 | 09.02.2010
- » so wird einfach der anzreiz geschaffen: möglichst viel personal dort einsetzen, wo geld zu holen ist mit bussen und keine gefahren lauern. und wenn nach so einer krawallnacht etwas passiert, dann wäscht man sich die hände in unschuld!
- Meier Oliver, Zürich - 13:48 | 09.02.2010
- » und ja, er ist auch anständig, wenn er mal nicht aufpasst und 4 km/h zu schnell unterwegs war. die blitzkästen und kontrollen werden ja vor allem an ungefährlichen stellen, wo sich der fahrer auf das gefühl und den menschenverstand verlässt aufgestellt, weil da am meisten geld zu machen ist! darum sollte der sachschaden der polizei belastet werden was am ende ja dan sowieso wieder wir steuerzahler berappen, aber sieht das budget für die verwantwortlichen bei der polizei wenigstens nicht gut aus!
- Meier Oliver, Zürich - 13:45 | 09.02.2010
- » @Dominic Bärchtold: sie scheinen ja gar nichts zu kapieren, bestätigen aber gerade das image des polizisten! ich verstehe die argumenationen der polizei und dass man eine andere ausbildung braucht, um autobahnvignette zu kontrollieren oder gegen diese chaoten vorzugehen! was sie aber nicht verstehen: die polizei macht sich das einfach, investiert vor allem in die bereiche, wo es viel geld zu holen gibt und keine probleme gibt (wie zb den anständigen autofahrer)
- Sigi Huber, Zürich - 06:38 | 09.02.2010
- » Mich wundert nichts mehr bei unserer Stadtregierung.Ich beobachte öfters wie einige Polizisten einzelne Leute umstellen und kontrollieren.(Was wahrscheinlich auch nötig ist) Wenn aber so "Pack " kommt hält sich der Mut der Polizei "sehr in Grenzen",,,,,,,,
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