Jüngster Weltumrunder Carlo Schmid (22) ist abgeflogen

ZÜRICH - Der Zürcher Carlo Schmid ist um 15.30 Uhr zu seiner Weltumrundung aufgebrochen. Der 22-Jährige will damit den Rekord als jüngster Round-The-World-Pilot knacken.

  • Publiziert: 11.07.2012, Aktualisiert: 12.07.2012
  • Von Andrea Schmits
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Carlo Schmid heute auf dem Flug von St. Gallen nach Dübendorf.

(Adrian Bretscher)

«Ich bin ein bisschen nervös und angespannt», sagt Carlo Schmid vor seinem Abflug. «Aber ich bin froh, dass es nach der langen Vorbereitungszeit nun endlich losgeht.»  Sechseinhalb Jahre lang hatte er geplant und geübt, heute war es so weit: Am Nachmittag ist der 22-jährige Zürcher in Dübendorf abgeflogen.

Er will in 80 Tagen mit einer einmotorigen Cessna 210 alleine um die Welt fliegen und damit als jüngster Round-The-World-Pilot in die Geschichte eingehen. Aktueller Rekordhalter ist der Amerikaner Barrington Irving. Er umrundete die Welt im Jahr 2007 mit 23 Jahren.

Fertig gepackt und das Cockpit organisiert hatte Schmid schon gestern Abend. «Es ist eine Challenge, weil ich alleine unterwegs bin. Wichtige Dinge habe ich an einer Schnur befestigt, sodass ich sie zu mir ins Cockpit ziehen kann, ohne es zu verlassen», sagt Schmid.

Am Wochenende habe er sich mit einem kleinen Fest von seiner Familie und Freunden verabschiedet. Heute Morgen ist Schmid mit seiner Cessna von Altenrhein SG zum Militärflugplatz Dübendorf geflogen, wo die offizielle Take-Off-Zeremonie stattgefunden hat. 

109 Stunden wird er bis zu seiner Rückkehr am 29. September in der Luft sein und dabei 40'000 Kilometer zurücklegen. 43 Städte in 21 Ländern in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika will der 22-jährige Pilot mit seinem sechsplätzigen Flugzeug anfliegen. Darunter Wien (Österreich), Osaka (Japan), Denver (USA) und Reykjavik (Island). 

Beliebteste Kommentare

  • rolf  sulzer
    auch 366 km/h im durchschnitt erscheint für eine einmotorige sehr optimistisch denn in den verschiedenen kontinenten herrschen unterschiedliche wetterverhältnisse bei denen die 366 nicht gehalten werden können - aber das ist auch egal, hauptsache er schaff es auf irgend eine art.
    • 11.07.2012
    • 12
    • 1

Alle Kommentare (7)

  • Alfred  Steiner , Negombo , via Facebook
    Der Flieger hat ja nur eine Reichweite, von knapp 2000 km ....
    • 12.07.2012
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    • 7
  • rolf  sulzer
    auch 366 km/h im durchschnitt erscheint für eine einmotorige sehr optimistisch denn in den verschiedenen kontinenten herrschen unterschiedliche wetterverhältnisse bei denen die 366 nicht gehalten werden können - aber das ist auch egal, hauptsache er schaff es auf irgend eine art.
    • 11.07.2012
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  • Steven  Reynard
    Wo findet man einen Sponsor für sowas. Dafür ist also Geld genug am herumliegen. Oekologisch ein kompletter Irrsinn. Aber hier schweigen die Grünen immer sehr vornehm.
    • Karin  Späti
      Lieber Steven, nächstes Mal besser informieren. Das ist eine Charity-Aktion:
      Ein wichtiger Pfeiler des Projektes «RTW2012 – round the world for children» ist eine Sammelaktion für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Der Reinerlös der Aktion wird vollumfänglich und exklusiv an UNICEF Schweiz zugunsten von Bildungsprogrammen in Indien weitergegeben.
      • 12.07.2012
      • als Kommentar auf Steven  Reynard
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  • Rudolf  Michel , Weinfelden
    Sorry, nur 109 Stunden in der Luft? Druckfehler?
    • Beat  Hagi , Aracaju
      Bei rund 40000 Flugkilometern machen die 109 Stunden ein Stundenmittel von rund 366 km/h aus, also doch schon sehr realistisch.
      • 11.07.2012
      • als Kommentar auf Rudolf  Michel , Weinfelden
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    • Meier  Thomas , Rheinfelden
      Die kleinen Flugzeuge schaffen nicht 800 km/h so wie die Airliner. Dazu gehören auch sehr viele Zwischenstopps. Die erste Atlaniküberquerung dauerte 33,5 Stunden.
      • 11.07.2012
      • als Kommentar auf Rudolf  Michel , Weinfelden
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