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Gustav G. ermordete seinen Sohn Florian (4), weil er Angst hatte, dass seinen brasilianische Frau den Kleinen nach Brasilien verschleppt. Unfassbar: Schon vor 20 Jahren versuchte der Mann seinen ersten Sohn umzubringen. Trotzdem bekam er von der Vormundschaftsbehörde Bonstetten das Sorgerecht zugesprochen.
Diese Behördenschlamperei blieb auch den brasilianischen Behörden nicht verborgen, wie «Radio 1» berichtet. Sie drohen nun den zuständigen Zürcher Behörden mit einer Strafklage. Das erklärte heute Burkhard Wolf, der Anwalt der brasilianischen Mutter.
Die Schweizer Behörden hätten den Umstand zu wenig gewichtet, dass der Vater schon früher seinen älteren Sohn aus erster Ehe hatte töten wollen und deshalb auch mit einer mehrjährigen Haft bestraft wurde.
Die zuständigen Behörden schweigen bisher. Der Zürcher Justiz-Direktor Markus Notter schaltete sich gestern bereits ein und fordert einen Bericht zum Fall Florian. (gca)