Bis zu 3000 Franken Trinkgeld Beinbruch-Scheich macht Klinik-Personal reich

Für den Emir von Katar wars ein Trinkgeld. Doch die Schulthess-Klinik musste erst einmal abklären, ob die Mitarbeiter den Riesenbatzen behalten durften

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Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani (64) sorgte mit seinem Nachtanflug auf Zürich nach Weihnachten für heftige Diskussionen. Seinen Beinbruch liess er in der Zürcher Schulthess-Klinik behandeln.

Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani ist der ehemalige Emir von Katar. play
Scheich Hamad Bin Khalifa al-Thani ist der ehemalige Emir von Katar. Keystone

Bevor der ehemalige Emir von Katar und seine Entourage in ihrer Airbus-Flotte die Schweiz verliessen, zahlte er den Mitarbeitern der Schulthess-Klinik, die ihn behandelten mehrere Tausend Franken Trinkgeld, wie Radio Top heute berichtet.

Das medizinische Personal und weitere Mitarbeiter, die ihn vor, während und nach seiner Operation betreuten, bekamen zum Teil bis zu 3000 Franken.

Die Schulthess-Klinik bestätigt gegenüber Radio Top, dass sich der Scheich grosszügig zeigte. «Die Mitarbeiter haben vom Scheich einen Geldbetrag erhalten», sagt die Geschäftsführerin der Klinik, Andrea Rytz. «Das haben wir noch nie erlebt. Ein normales Trinkgeld bei uns beträgt 20 bis 50 Franken», so Rytz.

Die Klinik musste sogar juristisch abklären, ob die Mitarbeiter das Trinkgeld annehmen dürfen. Die Leitung hat sich entschlossen, den Mitarbeitern bis 150 Franken Trinkgeld zu lassen. Der Rest fliesst in eine Gemeinschaftskasse. (bih)

Publiziert am 21.01.2016 | Aktualisiert am 22.01.2016
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17 Kommentare
  • Markus  Immer aus Anse aux Pins
    22.01.2016
    Nun - Trinkgeld ist Trinkgeld, wenn denn eine interne Regelung besteht, dann geht das in Ordnung so. ABER WER KONTROLLIERT bzw. hat die MACHT über das Kässeli??
    • William  Quispe aus Bellinzona
      22.01.2016
      Das ist im OR geregelt. Übermässige Trinkgelder gehören dem Arbeitgeber. Ist leider so. Dadurch wird aber auf der anderen Seite auch die Korruption eingeschränkt. Siehe Rest der Welt.
  • Susan  Köhli , via Facebook 21.01.2016
    zahlte mehrere 1000 Franken Trinkgeld zurück? Wie? Haben die ihm das geliehen?
  • René  Lott 21.01.2016
    Also bei der Aussage "...zahlte er den Mitarbeitern der Schulthess-Klinik, die ihn behandelten mehrere Tausend Franken Trinkgeld zurück...", lese ich zwischen den Zeilen, dass jeder Mitarbeiter "bis zu 3000.-" bekam. Keine Rede von 3000.- für alle beteiligten gemeinsam.
  • Yves  Ebneter aus Winterthur
    21.01.2016
    Sorry. Wenn ich einer Person Trinkgeld gebe, dann ist dies auch für diese Person und nicht für eine Gemeinschaftskasse. Ich will die unmittelbar beteiligten und jene Leute die mir sympatisch damit beschenken. Immer diese CH Krankenkasse Mentalität solidarisch für alle nervt!
  • Ömer  Kiybar aus Hausen
    21.01.2016
    Was würde dieser Scheich denken wenn er denBericht lesenwürde???