Bezirksgericht verurteilt Warawan G. 2 Jahre Knast bedingt für Zürcher Thai-Braut

ZÜRICH - Wegen ihrer ausgeklügelten Abzock-Masche musste sich Warawan G. diese Woche vor Gericht verantworten.

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Mit ihrer vorgespielten Liebesnummer hatte Warawan G.* (34) ihr Opfer Marco A.** (32) mehrere Jahre lang gekonnt übers Ohr gehauen (BLICK berichtete). Jetzt endete die Abzocke der Thailänderin vor dem Zürcher Bezirksgericht mit einer bedingten Gefängnisstrafe.

Für den Richter ist klar: Warawan G. ist eine Betrügerin und ihr Schweizer Mann Thomas G.* ihr Gehilfe. Sie wurde deshalb wegen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung zu zwei Jahren Knast verurteilt.

Mit gefälschten Dokumenten gaukelte G. ihrem ahnungslosen Verehrer ein Leben in Saus und Braus vor. Der Schwindel flog schliesslich auf der Schweizer Botschaft in Bangkok auf. Vom Vorwurf, das Eheregister gefälscht zu haben, wurde die Thailänderin aber freigesprochen. Ihr konnte nicht nachgewiesen werden, dass sie das getürkte Dokument selber gefälscht hatte.

Schuldig ist auch Thomas G. Das Gericht sieht seine Beteiligung an der Abzock-Masche als erwiesen an. Wegen Gehilfenschaft zum Betrug wurde er mit einer bedingten Geldstrafe von 6300 Franken bestraft. Dazu muss das Paar den Geschädigten ihr Darlehen von 278’000 Franken zurückzahlen und 20’000 Franken Prozessentschädigung bezahlen.

*Namen der Redaktion bekannt  **Name geändert

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 23.11.2016
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6 Kommentare
  • Domenico  Gravino 19.11.2016
    Schon in den 90er wurden sehr viele Schein-Ehen geduldet und erlebte nebenbei wieviele Schweizer übers Ohr gehauen wurden, egal ob aus Asien oder Südamerika vor allem, ausserdem durften sich die Geschädigten nicht mal mehr in der nähe dieser Paradise Blicken lassen, weil auch noch Lebensgefahr bestand sollten sie erspäht werden. Es gibt bereits sehr viele Häuser Villen die von sogenannten Betrügern bewohnt und kommerziell ausgenutzt werden, aber eben, selbst schuld so reinzufallen.
  • Pierre  Koella 19.11.2016
    Das ist kein Einzelfall. Ich kenne mehrere Schweizer die auch auf plumpe Versprechungen viel Geld losgeworden sind. Ich selber wurde auch von einer Thai und ihere Familie über das Ohr gehauen. Nicht verwunderlich, wenn man den Kinder in der Schule ganz offen lernt, dass man die Farangs nur über den Tisch ziehen soll.
  • Stef  Wälti aus Fehri
    18.11.2016
    Da kann was nicht stimmen. Es gibt mal eine saftige Busse?! Da ging was schief.
  • Peter  Graser 18.11.2016
    300000 ist nicht die Busse, sondern was sie zivilrechtlich an den Geschädigten zurückzahlen müssen; bestraft wurden sie mit dem üblichen "bedingten" Rotz. Aus meiner Sicht sollte man bedingte Strafen abschaffen. 2 Tage im Gefängnis machen mehr Eindruck als 2 Jahre "bedingt".
    • Thomas  Maeder 19.11.2016
      Das glaube ich nicht. Zwei Tage im Gefängnis und dann wieder frei macht sicher weniger Eindruck als die Aussicht auf zwei Jahre Gefängnis, wenn man wieder erwischt wird.
  • Pascal  Baumann 18.11.2016
    Was wird passieren? Es wird einfach in Thailand untergetaucht.