Bei Verfolgung Streifenwagen beschädigt Mercedes-Raser entkommt der Polizei gleich dreimal

Ein dunkler Mercedes mit gestohlenen Kontrollschildern hat in der Nacht auf heute die Zürcher Stadtpolizei auf Trab gehalten. Bei seiner Flucht richtete der Fahrer einen Schaden von über 10'000 Franken an.

Ein Polizeiwagen der Stadtpolizei Zürich. (Archiv) play
Ein Streifenwagen der Stadtpolizei Zürich (Symbolbild). Keystone

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Ein Autofahrer ist in der Nacht auf heute in Zürich mehrmals vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Zum ersten Mal fiel der dunkle Mercedes gestern gegen 19.30 Uhr an der Rolandstrasse im Kreis 4 auf, weil er beinahe ein parkiertes Auto touchierte, wie die Stadtpolizei mitteilt.

Als der Wagen mitten in der Zinistrasse anhielt, wollte eine Polizeipatrouille den Lenker kontrollieren. Dieser legte jedoch plötzlich den Rückwärtsgang ein und gab Gas. Dabei beschädigte er ein geparktes Auto und fuhr weiter auf die Polizisten zu. Einer von ihnen konnte sich nur noch mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen, um nicht vom Fluchtauto erfasst zu werden. Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet.

Um 2.30 Uhr entdeckte eine andere Streifenwagenpatrouille den Wagen, der mit gestohlenen Kontrollschildern unterwegs war, an der Feldstrasse/Stauffacherstrasse. Als die Polizisten den Lenker kontrollieren wollten, gab dieser Gas und drängte sein Auto zwischen der Hausmauer und dem Streifenwagen hindurch und fuhr auf der Stauffacherstrasse davon.

Die Polizisten verfolgten den Flüchtenden zunächst mit Blaulicht und Horn über die Stauffacher- und die Badenerstrasse in Richtung Kreis 1 und Paradeplatz. Wegen des hohen Tempos, mussten die Polizisten die Verfolgung jedoch abbrechen.

Kurz darauf entdeckte eine weitere Patrouille den Wagen, als er durch die Tramhaltestelle Bellevue und dann durch die Rämistrasse stadtauswärts flüchtete. Doch auch diese Polizisten verloren das Fluchtauto aus den Augen.

Bei seiner Flucht beschädigte der Unbekannte einen Streifenwagen und zwei weitere Fahrzeuge. Es entstand ein Schaden in Höhe von über 10'000 Franken. (SDA/noo)

Publiziert am 22.02.2016 | Aktualisiert am 02.05.2016
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  • Pierre  Glöckli , via Facebook 22.02.2016
    Verfolgt die Polizei einen mit hohen Tempo durch die Stadt wird sich aufgeregt! Geht sie kein Risiko ein um nicht andere zu gefährden ist es auch nicht recht! Leute was wollt ihr konkret ausser über die Polizei motzen? Das sind auch nur schlecht bezahlte Menschen die täglich Gefahren und Pöpeleien ausgesetzt sind!
  • Walter  Staub , via Facebook 22.02.2016
    Einmal entwischen wäre ja noch verständlich, aber gleich dreimal? Sicher alles andere als abschreckend für allfällige kriminell veranlagte Nachahmer. Es lebe die über allem stehende Beachtung der Verhältnismässigkeit.
  • Peter  Stierli aus Geroldswil
    22.02.2016
    Dass die Polizei die Verfolgung wegen zu hoher Geschwindigkeit abgebrochen hat ist natürlich falsch und das keiner der Polizisten auf den Wagen schoss auch. Hätte die Polizei richtig gehandelt wäre der Ganove heute im Knast, wenigstens bis Morgen.
    • Bosshard  Matthias , via Facebook 23.02.2016
      Das ist nun die folge vom Raser gesetzt das nicht richtig umgesetzt wurde. Kenne persönlich Polizisten die aus genau diesem Grund lieber nichts mehr Riskieren und abbrechen. Das selbe mit dem Schusswaffen Einsatz, wer heutzutage ohne Schusswaffe einen Überfall macht kann lachen und rennen wen ein Polizist die Waffe zieht. Schiesst der Polizist ist er dran, lieber laufen lassen das gibt keinen Ärger. In der Schweiz lauft vieles aus dem Ruder, Schuld sind sicher nicht die Polizisten!
  • Till  Meier aus Zuerich
    22.02.2016
    die Schusswaffe wurde nicht eingesetzt, weil Polizisten nicht mal auf 25 Meter einen richtigen Treffer landen.....habe schon einige male mit ihnen geschossen....es ist ein Graus :-)
  • alfred  Ferner aus stansstad
    22.02.2016
    Kritik ist ja so einfach !!!