DIETIKON - Die heute eröffnete Hanfmesse in Dietikon sorgt für Wirbel. Eltern laufen Sturm gegen die «Kiffermesse»
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Ein Paradies für Kiffer: Die CannaTrade-Messe. (Symbolbild)
(Keystone)Die Messe lockt mit einem Joint-Roll-Wettbewerb und einer Meisterschaft im Hanf anbauen: Von heute bis zum Sonntag findet in der Stadthalle Dietikon die Schweizer Hanfmesse CannaTrade statt.
«Die Aussteller verkaufen Kleider, Bücher, Sachen für den Gartenbau und Kifferzubehör wie Papes, Bongs oder Tabak», sagt CannaTrade-Sprecher Marcel Müller. Auch Esswaren würden verkauft. «Hanfsamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Man kann sie anbraten und zum Salat geben.»
Dass es dabei bleibt, glaubt Sabina Geissbühler-Strupler, Präsidentin der Vereinigung Eltern gegen Drogen, aber nicht: «Diese Messe stiftet zu illegalen Taten an» sagt sie. «Unter der Hand werden dort auch konzentriertes Cannabisöl und Cannabissamen verkauft und vor allem per Internet Drogenhanfkäufe abgewickelt.»
Ihre Vereinigung hatte im Vorfeld erfolglos versucht, die Durchführung der Messe zu stoppen. «In den vergangenen Jahren fand die Messe in Bern und Basel statt. Dort führten wir heimliche Testkäufe durch und wären so auch an illegale Stoffe gelangt.»
Die Kapo wird an der Messe zugegen sein. In welchem Ausmass, gibt sie aus taktischen Gründen nicht bekannt.
Messesprecher Müller ist unbesorgt: «Bei uns ist alles völlig legal.»
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