ZÜRICH - Fertig lustig: Bis Ende Jahr wird die Stadt Zürich weitere Schulen mit Kameras ausrüsten.
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Das Schulhaus Albisriederplatz wird seit Dezember 2010 videoüberwacht.
(ZVG)
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Big Brother an der Schulhaus-Fassade.
(ZVG)Bereits seit eineinhalb Jahren werden in einem Pilotbetrieb die Schulhäuser Milchbuck, Rebhügel und Albisriederplatz mit je rund 20 Kameras überwacht. Bis spätestens Ende September will die Stadt Zürich laut «Radio Energy» nun an sieben weiteren Schulen die Videoüberwachung einführen.
«Wir standen wegen der hohen Schäden unter Handlungsdruck», erklärt Marc Huber, Sprecher der Immobilienbewirtschaftung der Stadt Zürich. Jedes Jahr richten Vandalen Schäden von mehreren Hunderttausend Franken an. Kommen noch grössere Ereignisse wie Brandstiftungen hinzu, liegt die Schadenssumme schnell im Millionenbereich.
Um eine aussagekräftige Bilanz zu ziehen, sind laut Huber noch zu wenig Anlagen in Betrieb. Huber: «Doch es hat sich gezeigt, dass an den drei Schulhäusern des Pilotbetriebs seit Anfang der Überwachung keine Vandalen mehr am Werk waren.» Eine Situationsanalyse werde 2013 durchgeführt. «Wir sehen bereits heute im Kleinen, dass die erhofften präventiven Effekte wirklich eintreten.» Deshalb werden nun auch die Schulhäuser Ilgen, Weinberg, Pavillon Aegerten, Buhn, Buhnrain, Buchwiesen und Hirzenbach mit Kameras ausgerüstet.
Bis Ende Jahr ziehen fünf weitere Schulen nach – welche das sein werden, steht noch nicht definitiv fest. «Es existiert eine Prioritätenliste. Wir wollen aber flexibel bleiben und den Umständen entsprechend schnell reagieren können», meint Huber.
Die Kameras sind auf die Fassaden der Schulen gerichtet. Im Juli 2009 legte der Stadtrat zudem fest, dass die Videoüberwachung «nur zu Zeiten zulässig ist, in denen die Schulanlagen nicht zur Benutzung zur Verfügung stehen». Huber: «Während des regulären Schulbetriebs ist die soziale Kontrolle gross genug.»
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