Ausflug im Streifenwagen Stapo Zürich macht Polizei-Fan glücklich

ZÜRICH - Einmal im Streifenwagen sitzen, statt der Polizei nur zuzuwinken: Die Stadtpolizei Zürich hat gestern den Traum eines der wohl grössten Polizeifans der Stadt wahr gemacht.

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Eine Begegnung mit der Polizei wünschen sich die wenigsten – Alexander K. (39) hingegen kann sich nichts Schöneres vorstellen. Seit mehreren Jahren fährt der junge Mann fast jeden Tag nach der Arbeit zur Schmiede Wiedikon, wo er – bevor er in den Bus nach Hause steigt – vor der Garageneinfahrt der Regionalwache wartet, bis die Streifenwagen zum Schichtwechsel eintreffen. Nur, um die Polizeiautos zu bewundern und den Beamten darin zuzuwinken.

Nun hat ihm die Stadtpolizei Zürich den Wunsch erfüllt, einmal nicht nur Zuschauer zu sein, sondern auch mitzufahren zu dürfen. Diese Woche luden die Beamten den Mann mit geistiger Behinderung auf eine Spritztour im Streifenwagen und auf dem Polizeiboot ein. Auf Facebook dokumentierten sie den aussergewöhnlichen Ausflug – und bekommen dafür viel Lob von der Bevölkerung. Über 400-mal wurde der Post innert 24 Stunden geteilt.

«Für Alexander war der Ausflug das Highlight des Jahres», sagt Vater Daniel K. Sein Sohn sei total polizeiverrückt. «Er sammelt alles, was mit der Polizei zu tun hat und schaut jeden Krimi im Fernsehen.»

Und auch für die vier Polizisten, die Alexander auf dem Ausflug begleiteten, war es eine ganz besondere Begegnung gewesen. «Schliesslich erlebt man als Polizist nicht immer nur Schönes», sagt Mediensprecher Christian Spaltenstein. «Wenn wir auf diese einfache Weise jemandem eine so grosse Freude machen können, dann – fanden wir – müssen wir das einfach machen.» Er ist überzeugt: «Wir werden von dem Ausflug bestimmt noch lange erzählen. Und Alexander noch viel länger.» (lha)

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 22.10.2016
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8 Kommentare
  • Romy  Mattli 22.10.2016
    Ich finde das Verhalten dieser Polizisten einfach grandios! Ein dickes BRAVO für die Männer, welche nicht den Blick für die Herzenswünsche Anderer verloren haben, obwohl sie selbst im Berufsalltag sicher oft an der Menschheit verzweifeln könnten. Freude ins Leben Anderer zu bringen, daran könnten sich noch viele ein Beispiel nehmen, statt ständig nur zu nörgeln und schimpfen. Sie würden sich wundern, was so eine empathische Tat in ihnen selbst auszulösen vermöchte.
  • Kurt  Rustem aus Kloten
    22.10.2016
    Wir in der Schweiz haben die besten Polizisten/innen! Wir sollten Stolz auf sie sein.
  • Remo  Albrecht aus Höri
    22.10.2016
    Einfach nur B R A V O.
    Einfach super und so nah am Bürger. Denke, Alexander wir noch lange von dieser Begegnung und seinem persönlichem Abenteuer reden und sich daran erinnern.

    Ernst Meier hat recht:
    Wieso gibt es Daumen nach unten in diesem Bericht? WER mag es dem Mann nicht gönnen? Kranke Gesellschaft.
  • Max   Meier 22.10.2016
    Anstelle Autofahrer zu plagen die Zeit genutzt, einen behinderten Menschen glücklich gemacht! Eine tolle Fotostrecke - Chapeau an die Polizisten in Zürich!
  • Hans  Peter 22.10.2016
    Endlich mal ein Artikel wo es nicht um Gewalt, Sex oder Politik geht sondern um Menschlichkeite und Nächstenliebe. Es ist einfach nur erfrischend und schön dass 1. die Polizisten diesen Mann glücklich machten und dass 2. Blick darüber berichtete. Danke schön und auf Wiedersehn.