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Die Direktorin des Hotels Krone sowie die Belegschaft sind noch immer erschüttert von dem Drama, das sich am Freitag in einem der Zimmer abgespielt hatte. Alle wünschten sich, dass Florian (†4), der von seinem Vater Gustav G.* umgebracht wurde, noch leben würde, sagt Vanessa Frisch gegenüber dem «Landboten».
Gustav G. sei mit Florian am Freitag ohne Reservation im Hotel aufgetaucht. Später sei dann der Feueralarm losgegangen und ihr Mann sowie ein Zimmermädchen seien der Ursache nachgegangen: Als sie sich Zutritt zum Zimmer verschafften, entdeckten die beiden das tote Kind und den bewusstlosen Mann.
«Mein Mann hat sich vom Schrecken erholt. Aber das Zimmermädchen ist immer noch angeschlagen», so Frisch.
Regula Pfister ist die Chefin der Kette, zu der die «Krone» gehört. Sie ist sich bewusst, dass ein Hotelzimmer, in dem sich ein solches Drama abgespielt hat, unheimlich wirken muss.
Aber: «In einem Hotel ist man mit allen Facetten des Lebens konfrontiert, also auch mit dem Tod», sagt sie. Es liege bestimmt kein Fluch auf dem Zimmer.
Pfister weiss, wie sie dem Zimmer den Schrecken nehmen will. Mit einer gründlichen Reinigung – durch eine externe Firma. Denn auch die Mitarbeiter sollen mit dem Drama nicht weiter belastet werden.
Doch zunächst muss die Polizei das Zimmer freigeben. Das dürfte in den nächsten Tagen der Fall sein.
Gustav G. wird noch immer von der Polizei vernommen. Der 60-Jährige hatte den Mord an seinem Sohn im Spital gestanden. (gux)
* Name der Redaktion bekannt