Trotz Drohungen Antifeministen treffen sich in Zürich

ZÜRICH - Polizei und private Sicherheitsleute müssen die Teilnehmer beschützen.

  • Publiziert: 15.42 Uhr, Aktualisiert: 28.09.2012
  • Von Andrea Schmits
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Schauspieler Mathieu Carrière hält an der Tagung eine Rede.

(RTL)
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René Kuhn hat die IGAF gegründet.

(Keystone)

Die IG Antifeminismus (IGAF) rüstet sich für ihr drittes internationales Treffen am 3. November. «Es findet an einem geheimen Ort in der Region Zürich statt», sagt IGAF-Gründer und Vizepräsident René Kuhn zu Blick.ch. Wo genau, wird aus Angst vor Linksextremen nicht verraten.

«Wir haben in der Vergangenheit massive Drohungen erhalten. So ein Theater wollen wir dieses Mal vermeiden», sagt Kuhn. Der Veranstaltungsort wird nur angemeldeten Teilnehmern mitgeteilt. Trotzdem werden vor Ort die Polizei und eine private Sicherheitsfirma für Ruhe sorgen.

Die IGAF, die auf ihrer Webseite unter anderem für einen «Schnitzel- und Blowjob-Tag» wirbt, setzt sich für die Abschaffung von Frauenhäusern, für Mitbestimmung bei Abtreibung und das Recht des Vaters auf einen Abstammungstest für jedes Kind ein.

«Der Mann ist immer der Böse»

Berühmtestes Gesicht unter den Referenten ist der deutsche Schauspieler Mathieu Carrière, bekannt aus «Derrick», «Tatort» und «Ich bin ein Star – holt mich hier raus».

«Eines der Themen ist  das Scheidungsrecht, welches die Frauen bevorteilt. Der Mann ist immer der Böse, die Frau immer das arme Opfer», sagt Kuhn. «Wir fordern die gleichen Rechte und Pflichten für Männer und Frauen.»

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