Anklage wegen Körperverletzung Carlos wieder vor Gericht

ZÜRICH - Schon wieder muss Carlos (21) vor Gericht. Diesmal wegen Körperverletzung.

Therapie brachte nichts: Carlos sitzt wieder in U-Haft. play
Carlos geriet nach einer Reporter-Sendung landesweit in die Schlagzeilen wegen seines Sondersettings. RDB

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Carlos (21) muss sich schon wieder vor Gericht verantworten. Das Bezirksgericht Zürich hat wegen eines Körperverletzungsdeliktes gegen den schweizweit bekannten Straftäter Anklage erhoben. Das bestätigt die Sprecherin Muriel Tièche gegenüber TeleZüri.

Die genauen Umstände des Vorfalls seien noch unklar. Auch ob Carlos derzeit in Haft ist, beantwortet die Oberstaatsanwaltschaft gegenüber TeleZüri nicht.

«Carlos» war seit August 2015 ein freier Mann. Das Bezirksgericht Dietikon ZH hatte ihn damals zwar zu eine Geldstrafe verurteilt, weil er in einer Gefängniszelle randaliert hatte. Weil er aber zuvor zu Unrecht inhaftiert worden war, war diese Strafe damit abgegolten.

»Carlos» war vor zwei Jahren durch einen SRF-Dokumentarfilm über den damaligen leitenden Zürcher Jugendanwalt landesweit bekannt geworden. Nach der Ausstrahlung entflammte eine hitzige Diskussion über Sinn und Kosten der Behandlung junger Straftäter. Besonders zu reden gab sein «Sondersetting» mit Thaibox-Training. (pma/SDA)

Publiziert am 14.11.2016 | Aktualisiert am 15.11.2016
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22 Kommentare
  • Steven  Christen aus Basel
    15.11.2016
    Der Mann kann sich bei der Schweiz bedanken, dass wir so eine Kuscheljustiz haben - in Amerika wäre nach seinem dritten gleichen Vergehen (Körperverletzung) die Strafe Lebenslänglich (25 Jahre) ausgefallen... Der Mann ist nicht heilpaar und ist ein chronischer Verbrecher.
    • Sven  Hauser aus Zürich
      15.11.2016
      In Amerika wäre, in Amerika... Dann wandern Sie doch aus, nach Amerika - wo immer das auch ist, aber ich nehme an, sie meinen die USA. Tolle Gesetze dort, wow, und so wirkungsvoll, doppeltes Wow! Sie scheinen es übrigens nicht bemerkt zu haben, dass sich die Gesetze dort teilw. stark unter den Staaten unterscheiden. Wissen Sie, auf was ich mich freue bei dieser Diskussion? Über des Blicklesers Lieblingswort: Kuscheljustiz! Ich führe meine Strichliliste weiter...Über das Unwort des Jahrzehnts...
  • Christoph  Immoos aus Basel
    15.11.2016
    Dieser Fall zeigt die Sinnlosigkeit solcher Therapien und ich bin mir sicher, die Erfolgsquote dieser Geldverbraterei, gennant Settings, dürfte gegen Null liegen. Zu den teilweise 5-stelligen monatl. Auslagen werden die Kosten der beteiligten -Ologen wie Löhne, Sozialleistungen, Infrastruktur, Vertretung, Sabbatical u.a.m. verschwiegen. Dass die Behandlungsmethoden z.T. krank sind zeigt die Kampfsporttherapie. Demzufolge könnte man bei einem Todesschützen einen Schiesskurs anordnen.
  • Roger  Hofstetter 15.11.2016
    Ist doch alles kein Problem, da hat einfach das "Setting" nicht gestimmt. Also muss man es anpassen, kostet dann halt wieder ein bisschen mehr, aber es verdienen wieder einige Leute daran. Das neue Setting kostet dann einfach mehr, aber egal, irgendeiner wird ihm schon "positive Aussichten auf Besserung" attestieren. Was hat das denn bis jetzt schon gekostet? Nur mehrere 100000 Franken?
    Ach wir habens ja, sosnt gehen halt einfach die Steuern wieder etwas rauf, kein Problem.
  • Bernhard  Huber aus Zürich
    15.11.2016
    Leute die sich nur über die Schlagkraft mit den Fäusten ausdrucken können, sollte man in einen richtig heftigen Arbeitsprozess eingliedern und seine angerichteten Schäden abarbeiten lassen.
    • Sonja  Zwicker 16.11.2016
      Das ist auch meine Meinung!!! Der soll seine überschüssigen Energien sinnvoll einsetzen! Ich verstehe unsere ach so sozial eingestellten Menschenrechtler nicht, die diese renitente Dauerzoffer ständig in Schutz nehmen und sie verhätscheln. Die anständige und arbeitende Gesellschaft hingegen muss wie selbstverständlich für die Kosten der anhaltenden Entgleisungen solcher Nichtsnutze aufkommen! Die "Rechte" in der Schweiz bestehen für Normalbürger nur noch aus Pflichten!!!
  • olivia  meierhans 15.11.2016
    Eigentlich sollte es ein Gesetz geben, welches einem Doppelbürger bei einem Verbrechen die CH Staatsbürgerschaft aberkannt werden kann. Somit wäre es auch möglich, diesen Bubi dann auszuweisen. Er kann ja mal in seiner 2. Heimat probieren, wie es sich im Knast nach einer Straftat anfühlt. Er wird bei CH-Bürger-Entzug nicht Heimatlos, ergo sehe ich kein Problem.