Angestellter schwer verletzt Messer-Attacke in Zürcher Coiffeur-Salon

Ein 22-Jähriger hat gestern in Zürich einen Coiffeur mit einem Messer schwer verletzt. Als ihn die Polizei festhalten wollte, versetzte er einem Polizisten einen Faustschlag und schnappte sich dessen Waffe.

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In diesem Coiffeursalon kam es zum Angriff. Google Streetview

In einem Coiffeursalon im Zürcher Kreis 4 kam es gestern Nachmittag zu einer blutigen Auseinandersetzung. Ein 22-jähriger Spanier hatte um kurz nach 16 Uhr den Laden an der Zeughausstrasse betreten und ein Messer gezückt. Damit stach er auf einen Angestellten ein, der sich zu diesem Zeitpunkt alleine im Salon aufhielt, und floh anschliessend. 

Doch der Angreifer kam nicht weit. Zu seinem Pech war gerade eine Polizeipatrouille unterwegs, die den Flüchtigen sah und zum Stehenbleiben aufforderte. Dieser attackierte daraufhin einen Polizisten, schlug ihm die Faust ins Gesicht und entriss ihm die Waffe aus dem Holster. 

Der Beamte haben sofort reagiert und die Waffe schnappen können, teilt die Stadtpolizei Zürich mit. Anschliessend konnten die Polizisten den Mann festnehmen. 

Coiffeur mit Stichverletzungen im Spital

Insgesamt drei Polizisten wurden bei der Attacke leicht verletzt. Der angegriffene Coiffeur musste mit mehreren Stichverletzungen am Oberkörper ins Spital eingeliefert werden.

Weshalb es zur Messer-Attacke kam, ist laut der Stadtpolizei noch unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei ermitteln. Wie «20minuten.ch» berichtet, könnte es sich um einen versuchten Raubüberfall handeln. Denn laut Aussagen des Geschäftsführers soll der Angreifer vergangenen Dienstag erst zum Haareschneiden im Salon gewesen sein – wohl um das Geschäft auszukundschaften. 

Die Kantonspolizei sucht nun Zeugen, die weitere Angaben zum Vorfall im Chreis Cheib machen können. (lha)

Publiziert am 04.02.2016 | Aktualisiert am 10.05.2016
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  • Daniela  Schmutz 04.02.2016
    Meine allerbesten Wünsche an den verletzten Mann. Hoffentlich wird er den Überfall verkraften und wieder als Coiffeur arbeiten können. Solche Typen gehören einfach aus dem Verkehr gezogen. Was wäre geschehen, wenn der Polizist die Waffe vom Täter nicht entreissen konnte. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken sonst wird mir schlecht. Liebe Zürcher Polizei herzlichen Glückwunsch zum schnellen Eingreifen!
  • Stefan  Gubser aus Arth
    04.02.2016
    Wer von euch sagt mir denn ob der auch ohne DI nicht ausgeschafft würde...ah keine Ahnung da ja das Gesetzt wegen der Initiative noch gar nicht in Kraft ist...clever gemacht SVP. So kann man auch blenden.
    • john  meier 04.02.2016
      ohne DI wird der nach ermessen des richters VIELLEICHT ausgeschafft.mit der DI wird DER GARANTIERT ausgeschafft.
    • Marco  Weber 04.02.2016
      Herr Meier das kommt dann immer noch auf das Urteil des Richters an! Und die sind ja meistens "bischen" nett!
  • Nora  Stein 04.02.2016
    Hier zeigt sich wieder einmal, dass
    die DI absolut zu befürworten ist.
    Denn in der einst so "Heilen Schweiz"
    steht die Uhr bereits auf 10 NACH 12.
    Der Grundgedanke seit 1291 und der
    stetige Ausbau dieser Werte sind stark
    am wanken. Bevor unsere Eckpfeiler ganz
    umgestossen werden, sollten wir ein
    klares Zeichen setzen. Die Zügel lockern
    kann bei Bedarf immer noch.
    • Thomas  Müller 04.02.2016
      Wann versteht endlich der/die Letzte, dass selbst bei einer Ablehnung der DI Ausschaffungen die Regel werden, weil nämlich dann das Gesetz zur AI in Kraft tritt? Hier zeigt sich also gerade nicht, dass wegen solchen Vorfällen die DI zu befürworten ist.
    • Manfred  Auer aus Rain
      04.02.2016
      Ganz genau, lockern kann man immer noch.
  • Tom  Kessler 04.02.2016
    Schlimm ist, dass es jeden treffen könnte. Selbst wenn man befwaffnet wäre, hätte man wahrscheinlich keine Chance, weil man nicht damit rechnen würde.
  • Michael 0815  Furrer aus Nürensdorf
    04.02.2016
    Die Statistik der Verbrechen werden diese Jahr zurückgehalten, warum?
    Weil sage und schreibe 76 Prozent aller Straftaten Ausländer begehen!
    Wenn man es weiter unterteilt in z.B. schwere Straftaten sind es sogar 86 Prozent. Die Zahlen sprechen für sich und sind normalerweise öffentlich zugänglich.
    • Marco  Weber 04.02.2016
      Ich weis nicht woher Sie diese Intressanten Zahlen haben, aber ich bezweifle stark das die auch nur annsatzweise korrekt sind!
    • Michael 0815  Furrer aus Nürensdorf
      04.02.2016
      @ Herr Weber, Statistiken können Sie einsehen auf Admin.ch Freiheitsentzug Strafvollzug Daten Indikatoren. Ich muss mich nach unten korrigieren, leicht. Aber trotzdem die Zahlen schockierend, Bürger aus EU Statten sind auch in dieser Kategorie zu finden. In diesem Sinn ist zu bedenken das jedes mal ein Schicksal hinter der Zahl steckt, und Opfer. Sag NEIN zur Gewalt! (in jeglicher Form!)