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Auf dem Weg zum Gericht: Fredi Hafner. (Keystone)
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 57-jährigen Angeklagten vor, das Amtsgeheimnis verletzt zu haben. Die «SonntagsZeitung» hatte die Dokumente aus dem Polizeiinformationssystem Polis im letzten Sommer in zwei Artikel abgedruckt und damit die «Affäre Nef» ins Rollen gebracht, die zum Rücktritt von Nef als Armeechef führte.
Am Zürcher Bezirksgericht herrschte am Morgen wegen des Prozesses grosser Andrang. Roland Nef und seine Ex-Partnerin, die Geschädigten in dem Strafprozess, nahmen an der Hauptverhandlung vor dem Einzelrichter in Strafsachen des Zürcher Bezirksgerichts nicht teil.
Die laut Anklage vom Stadtpolizisten weitergegeben Akten hatten auf ein Strafverfahren wegen Nötigung verwiesen, das gegen Nef nach dessen Wahl durch den Bundesrat zum Armeechef noch lief. Dem Dokument war zu entnehmen, wie Nef seine Ex-Partnerin belästigte. (SDA/snx)
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Musste als Armeechef zurücktreten: Roland Nef. (Keystone)