500'000 Fr. Sozialhilfe Grossfamilie stürzt Zürcher Gemeinde in den Ruin

ZÜRICH - Eine kleine Zürcher Gemeinde kämpft gegen den Bankrott: Die Sozialkosten für eine Grossfamilie laufen aus dem Ruder.

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Nachdem kürzlich eine Grossfamilie zugezogen ist, herrscht in einer kleinen Zürcher Gemeinde Finanz-Alarm. Es geht um eine einzige Familie, aber die Gemeinde, die nicht genannt werden will, ist finanziell am Anschlag!

Die Mutter sei völlig überfordert, berichtet die «NZZ am Sonntag». Sie braucht nicht nur allgemeine Sozialhilfe. Für ihre Kinder braucht es «mehrere Heimplatzierungen».

Die Folgen: Der Gemeinde entstehen Kosten von rund einer halben Million Franken jährlich. Dies bei Steuereinnahmen von gerade mal zwei Millionen. Damit droht allen arbeitenden Einwohnern eine Steuererhöung.

Das ist kein Einzelfall. In einer anderen kleinen Zürcher Gemeinde, Fischenthal, machen, so die «NZZ am Sonntag», «die Kosten für Soziales und Sonderschulung inzwischen schon 87 Prozent der Steuereinnahmen aus».

Gemeindeschreiber Roger Winter klagt, der Zuzug einer einzigen Familie habe kürzlich sämtliche Sparbemühungen wieder zunichte gemacht: «Wir sind finanziell am Limit.»

Die Gemeinden fühlen sich im Stich gelassen. Die Lösung könnte das neue kantonale Jugendheimgesetz bringen, das derzeit ausgearbeitet wird. Mit diesem würde der Kanton an den Kosten beteiligt. (snx)

Publiziert am 24.08.2014 | Aktualisiert am 25.08.2014
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  • Fridolin  Rüdisühli aus Flamatt
    26.08.2014
    Habe ich irgendwas überlesen? Wo steht denn was von Ausländer oder Asylsuchende? Kann genau so gut eine Schweizer Familie sein, die von einem Ort in den anderen zugezogen ist. Und glaubt mir, überforderte Mütter gibt es auch unter uns Schweizern jede Menge.
  • Jsa  Sigron aus Schangnau
    25.08.2014
    Warum nimmt die Schweiz trotz der Abstimmung immer noch mehr Asylsuchende auf?Warum zahlen wir Schweizer Milliarden an Sozialhikfe für Menschen die Arbeiten könnten,aber oft nicht wollen- denn Händchen aufhalten ist doch viel weniger anstrengend!!
    Schickt doch die unter 50 Jahre arbeiten, bei Bauern, Strassenreinigung oder Waldaufräumen, ohne Arbeiten kein Geld. Wer nicht arbeitet, bekommt nichts- in anderen Ländern üblich.
    schaut endlich für die Schweiz,was die Schweizer wollen, Bundesrat!!!
  • john  meier 25.08.2014
    warum sind z.b. viele städte in deutschland pleite und der staat hat kein geld für die zum teil ueblen strassen? weil sehr viel geld für das sozialwesen draufgeht.in ein paar jahren gehts uns genau gleich.die ganze welt retten und finanzieren und für die,die das versuchen zu bezahlen ist kein geld mehr da.
  • süleyman  kovanci 25.08.2014
    Immer das gejammer der gemeiden !! Für was sind die sonst da,wenn nicht jetzt,um der grossfam. unter die arme zu greifen.
    • Jsa  Sigron aus Schangnau
      25.08.2014
      Natürlich NICHT nur um zu zahklen, Herr Kovanci!
      Sie dürfen gerne Ihr Geld der Gemeinde zu Gunsten der Familie spenden,aber nicht dem Irrglauben verfallen Gemeinden sind nur zurZahlung von Sozialhilfe da!!!
  • Hans  Plüss 25.08.2014
    Beamte, welche solche Bezüge bewilligen, gehören eingesperrt. Bei einem Bio-Schweizer gäbe es keinen Rappen.