22 Verhaftungen wegen Renn-Videos Razzien im Schweizer Raser-Milieu

Schlag gegen Raser: Die Polizei hat nach Razzien in fünf Kantonen 22 Personen festgenommen und fünf Autos sichergestellt.

Dank Videos: Polizei verhaftet nach Razzia in Raser-Milieu 22 Personen play

«Social Media als Helfer der Polizei»: So berichtete BLICK am 28. November 2015.

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Wegen illegaler Strassenrennen hat die Polizei 22 Personen festgenommen und fünf Fahrzeuge sichergestellt. Videoaufnahmen der Rennen haben die Ermittler unter anderem auf die Verdächtigen (zwischen 18 und 37) gebracht. Ihnen werden Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz vorgeworfen.

Die Verhaftungen fanden im November bei insgesamt 25 Razzien in den Kantonen Zürich, Aargau, Zug, Schwyz und St. Gallen statt, teilen die Kantonspolizei und Oberstaatsanwaltschaft Zürich mit.

Neues Beweismaterial nach «Aktion Rapido»

Vor einem Jahr hat die Polizei im Rahmen der «Aktion Rapido» 10 Personen verhaftet. Bei der Auswertung von sichergestelltem Beweismaterial stiessen die Ermittler auf weitere Videos von illegalen Rennen.

Gemäss Polizei fanden die gefilmten Rennen zwischen Juni 2014 und Oktober 2015 vor allem in Zürich statt, vereinzelt aber auch in anderen Kantonen. Die Rennen wurden jeweils von den Rasern selbst, deren Beifahrer oder von Dritten gefilmt. So konnten schliesslich die Verdächtigen ermittelt werden.

Die Filmer müssen sich wegen Gehilfenschaften verantworten. Ein Beschuldigter befindet sich noch in Untersuchungshaft, die anderen wurden mittlerweile auf freien Fuss gesetzt.

Letztjährige Verfahren abgeschlossen

Die 2015 eröffneten Strafverfahren sind zwischenzeitlich alle abgeschlossen. In sechs Fällen hat die Staatsanwaltschaft Anklage im abgekürzten Verfahren erhoben, und die Beschuldigten wurden mit Freiheitsstrafen zwischen 12 und 18 Monaten und zusätzlichen Bussen zwischen 300 und 2200 Franken bestraft.

Die restlichen Verfahren wurden im Strafbefehlsverfahren erledigt, mit Strafen zwischen 75 und 180 Tagessätzen Geldstrafe und Bussen zwischen 400 und 1700 Franken. (rey/SDA)

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 08.12.2016
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9 Kommentare
  • Martin  Fux aus Grenchen
    06.12.2016
    Die verhängten Strafen sind einfach lächerlich. Ein wunder, dass ihnen nicht noch ein neues Auto zugesprochen wurde. So bringt man keine Raser von der Strasse!
  • Fredi  Oberholzer , via Facebook 06.12.2016
    Die Polizei macht nur ihren Job nach dem Gesetz worüber das Schweizervolk vor ein paar jahren zugestimmt hat.
  • Roger  Widmer 06.12.2016
    Klar sind diese nicht die hellsten. Nun die "TOTAL ÜBERWACHUNG
    schlimmer als die USA " geht jedoch gar nicht! Ich war auch mal Jung wie die meisten. Nur nicht jeder erinnert sich! Früher war ich auch ein Raser. Heute fahre ich "Energie Etikette B, sprich eher langsame Fahrzeuge.
  • Herbert  Widmer aus Sagogn
    06.12.2016
    Da lachen diese Raser ja vollends. Glaubt unsre Justiz tatsächlich, dass Typen oder deren Familien die sich solche Wagen leisten eine Busse von Fr. 400.- oder "bedingt" abschreckt? Schade, werden diese Typen nicht wenigstens 5 Jahre aus dem Verkehr gezogen, damit sie in dieser Zeit niemanden gefährden können, wenn der Ausweisentzug dann auch kontrolliert würde.
    • Garibaldi  RN , via Facebook 06.12.2016
      Ich bin keinesfalls Ihrer Meinung. Auch bedingte Strafen haben einen Strafregister Eintrag zur Folge. Dieser kann sehr wohl für die Betroffenen unangenehme Folgen haben. Ich denke Sie unterschätzen die Wirkung solcher Strafen doch erheblich, sind doch die Autos meist nicht gekauft sondern geleast.
  • Alex  Zogg aus Ebikon
    06.12.2016
    Ja klar Filmen und auf FB stellen voll Intelligent schön das die aus dem Verkehr gezogen werden. Die ganze Raserei kann man am Wochenende vor allem am Samstagabend in Luzern beim Bahnhof in Richtung Seebrücke beobachten.