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Sie wollen sie die Köpfe einschlagen: Nach dem Stadtzürcher Fussballderby zwischen GC und FCZ gehen Fangruppen aufeinander los. Die Stadtpolizei Zürich geht dazwischen und verhaftet 17 Personen. Sechs – darunter ein Polizist – erleiden leichte Verletzungen,
Bereits vor dem Fussballspiel kommt es beim Stadion Letzigrund zu einem kurzen Polizeieinsatz, nachdem sich rivalisierende Fangruppen provozieren. Nach dem Match versucht eine Gruppierung des FCZ-Lagers, beim Schlachthof GC-Fans anzugreifen. Die Polizei kann dies verhindern.
Als die GC-Anhänger danach durch die Baslerstrasse stadtauswärts gehen, werden sie von rund 150 FCZ-Fans bei der Hardgutstrasse angegriffen. Auch hier kann die Polizei ein Aufeinandertreffen grösstenteils verhindern. Die Scharmützel werden mit Gummischrot und Reizstoff im Keim erstickt.
Nach 22.30 Uhr beruhigt sich die Lage wieder. Bei den Konfrontationen wird ein Polizist an der Hand verletzt, vier Fussballfans erleiden leichte Verletzungen, welche ambulant behandelt werden können. Ein 17-jähriger Schweizer, der von mehreren Unbekannten attackiert worden ist, muss mit leichten Verletzungen ins Spital.
Verhaftet werden 17 Personen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren. Bei der Mehrheit der Verhafteten handelt es sich um Schweizer Bürger. Je eine Person stammt aus Kroatien, Portugal, Serbien und Spanien.
Sie müssen sich nun wegen Delikten wie Gewalt und Drohung gegen Beamte, Landfriedensbruch und Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verantworten. Alle Festgenommenen werden bis heute Nachmittag wieder aus der Haft entlassen. (SDA/num)