Zürich nimmt Abschied von Francesca

  • Aktualisiert am 03.01.2012

ZÜRICH – Es sei eine würdige und eindrückliche Feier gewesen: Gegen tausend Menschen nahmen heute Abschied von Francesca, dem Opfer des Todesschützen von Höngg.

Unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung ist die von einem Soldaten in Zürich-Höngg erschossene 16-jährige Lehrtochter am heutigen Freitag beigesetzt worden. Gegen 1000 Personen nahmen an der Abdankung und an der Bestattung auf dem Friedhof Eichbühl in Zürich-Altstetten teil.

Der Zug mit dem Sarg von der Abdankungshalle war laut Augenzeugen würdig und eindrücklich. Bis die letzten Trauergäste den Friedhof verlassen hätten, habe es gut drei Stunden gedauert.

Derweil blieb auch eine Woche nach der Tat vieles im Dunkeln. Die medizinischen Untersuchungen, die Klarheit darüber bringen sollen, ob der 21-Jährige zur Tatzeit unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, waren laut Staatsanwältin Catherine Nägeli noch nicht abgeschlossen. Auch zum Motiv gab es keine neuen Erkenntnisse. (AP)

Die Anteilnahme war riesig: Kerze auf dem Grab von Francesca.- Keystone

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