Zürcher Polizei sucht Zeugen Trottinettfahrer geht auf Trampilot los

Der Samstagabend endete für einen Zürcher Tramchauffeur mit einem Faustschlag und einer Pfefferspray-Attacke. Auslöser war ein Streit mit einem Trottinettfahrer.

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Es sind absurde Szenen, die sich gestern Abend im Zürcher Kreis 10 abspielten: Ein Tram der Linie 13 ist gestern Abend kurz nach 21 Uhr vom Escher-Wyss-Platz unterwegs Richtung Endhaltestelle Frankental. Auf der Höhe der Tramhaltestelle Eschergutweg fährt plötzlich ein junger Mann mit einem Elektrotrottinett vor das Fahrzeug und zwingt dieses zum Abbremsen.

Eine ganze Weile geht die Fahrt des Trams in langsamen Tempo weiter. Während dieser Zeit macht der Unbekannte auf dem Trottinett immer wieder beleidigende Gesten in Richtung des Trampiloten.

Bei der Haltestelle Meierhofplatz kommt es dann zur Eskalation: Der 59-jährige Chauffeur verlässt das Tram und will den Pöbler zur Rede stellen. Doch so weit kommt es nicht. Unvermittelt verpasst der Mann dem Tramchauffeur einen Faustschlag ins Gesicht und fährt anschliessend mit dem E-Trottinett davon.

Flucht nach Pfefferspray-Attacke

Beobachtet wird der Vorfall von einem zufällig vorbeifahrenden Automobilisten. Dieser schafft es kurz darauf, den Geflüchteten auf Höhe Limmattalstrasse/Gsteigstrasse wieder zu stellen. Wenig später stösst auch der Trampilot wieder dazu, worauf es zur nächsten Attacke kommt: Der Trottinettfahrer zieht plötzlich einen Pfefferspray hervor und besprüht damit seine beiden Widersacher. Beide werden leicht verletzt und müssen wenig später ins Spital gebracht werden, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt.

Der Rowdy hingegen konnte in Richtung Hönggerberg flüchten. Nach ihm wird gefahndet. Er ist zirka 18 bis 20 Jahre alt, ungefähr 185 cm gross, schlanke Statur, trug eine dunkle Jacke mit Kapuze und Fell sowie dunkle Hosen, sprach Schweizerdeutsch und war mit einem dunklen Elektrotrottinett unterwegs. Wer Hinweise zum Vorfall oder zum Täter machen kann, soll sich an die Stadtpolizei Zürich wenden unter der Telefon-Nummer 0 444 117 117. (cat)

Publiziert am 16.10.2016 | Aktualisiert am 17.10.2016
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5 Kommentare
  • Karl  Szabo aus Zürich
    16.10.2016
    Er ist zirka 18 bis 20 Jahre alt,trug eine dunkle Jacke mit Kapuze.
    Die übliche Beschreibung eines Jugendlichen.Und für diese "Leute der
    Zukunft" sollen wir die Umwelt schonen etc.etc.Wenn diese Leute uneser Zukunft sind, neim danke!
  • Sonja  Metzger , via Facebook 16.10.2016
    Recht feiges Verhalten vom Trottinett Fahrer, erst provozieren und am Schluss abhauen.
    Hoff, der Mistkerl, wird gefunden und zur Rechenschaft gezogen.
    Den beiden anderen Männer, recht gute Besserung.
  • Michael   Frey 16.10.2016
    Ist nur zu hoffen, das er bald gefasst wird. Immerhin hat er Menschen beleidigt und verletzt, das sie in ein Krankenhaus gehen mußten. Ich frage mich, was für Leute das sind und was in denen Vorsicht geht.
  • Adrian  Züger 16.10.2016
    PolizeivorsteherWolff wird ihn mit aller Härte bestrafen da bin ich sicher ..
    Oder kam er vom besetzten Koch Areal in Zürich?
    Na ja dann kommt er Straffrei davon
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 16.10.2016
    Bin gespannt! Art. 237 Störung des öffentlichen Verkehrs 1.Wer vorsätzlich den öffentlichen Verkehr, namentlich den Verkehr auf der Strasse, auf dem Wasser oder in der Luft hindert, stört oder gefährdet und dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen in Gefahr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
    Bringt der Täter dadurch wissentlich Leib und Leben vieler Menschen in Gefahr, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.