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Das Loch in der Lok zeugt von der Kollision. (8989 Leserbild)
Der ICN Basel-Lugano geriet gestern Nachmittag ungewollt in Bewegung und krachte am Bahnhof Luzern kurz nach 14 Uhr in den Prellbock am Ende des Gleises. Ein Leserreporter zu Blick.ch: «Ich stand gleich daneben, als es passierte.»
Was war geschehen? Wenn der Lokführer in einem Kopfbahnhof den Führerstand wechsle, mache man jeweils eine Bremsprobe, so SBB-Sprecher Roman Marti. Dabei sei es unter anderem erforderlich, die Bremsen kurz zu lösen.
«Durch die minimale Neigung des Bahnhofs zum See hin, rollte der Zug dabei langsam in den Prellbock», sagt Marti. Dabei wurde die Kunststoffverschalung an der Front der Lok durchlöchert. Ansonsten sei nichts beschädigt worden. Die unter den Kunststoffelementen befindlichen Puffer hätten den «Anstoss» abgefedert.
Der Zug konnte deshalb problemlos weiter nach Arth-Goldau fahren. Sogar pünktlich. Über Verletzungen sind bei den SBB zu diesem Vorfall bisher keine Meldungen eingegangen. (noo)