Luzern geht voran: Wer kennt diese Hooligans?
LUZERN – Luzern prescht in Sachen Hooliganbekämpfung vor. Die Kantonspolizei veröffentlicht auf ihrer Homepage Fotos von acht Männern, die am Ostermontag an Ausschreitungen beteiligt waren.
Aktualisiert um 15:40 | 26.05.2009
Die Ausschreitungen an den Schweizer Fussballspielen geben zu reden. Doch bis anhin folgten keine Taten auf die vielen schönen Worte der Verantwortlichen. Jetzt macht die Kantonspolizei Luzern einen ersten Schritt. Am 13. April war es nach dem Cupspiel zwischen Luzern und Sion zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Die Untersuchungsbehörden riefen daraufhin die Beteiligen auf, sich freiwillig zu melden. Insgesamt konnte die Polizei inzwischen 21 Personen identifzieren. 14 stammen aus der Zentralschweiz, sechs aus dem Wallis und einer aus Glarus.
Acht Personen konnten laut den Luzerner Strafuntersuchungsbehörden noch nicht identifiziert werden. Die Polizei hat deren Fotos jetzt auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise würden vertraulich behandelt, heisst es weiter.
Gegen die Betroffenen wird, je nach Beteiligung an den Ausschreitungen, eine Untersuchung wegen Landfriedensbruch, Raufhandel, unanständigem Benehmen und Übertretung allgemeiner Verbote eingeleitet.
Erst am vergangenen Wochenende hatte Sportminister Ueli Maurer in der Sonntagspresse eine «De-Anonymisierung» von Hooligans gefordert. Eine Möglichkeit, die Anonymität aufzuheben, wäre für Maurer der «Internetpranger» wie er jetzt von der Luzerner Polizei praktiziert wird.
Maurer plädierte auch für härtere Sanktionen und Bussen von mehr als 300 Franken. Die Frage von Schnellgerichten bezeichnet er als prüfenswert. (SDA/gca)
Acht Personen konnten laut den Luzerner Strafuntersuchungsbehörden noch nicht identifiziert werden. Die Polizei hat deren Fotos jetzt auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise würden vertraulich behandelt, heisst es weiter.
Gegen die Betroffenen wird, je nach Beteiligung an den Ausschreitungen, eine Untersuchung wegen Landfriedensbruch, Raufhandel, unanständigem Benehmen und Übertretung allgemeiner Verbote eingeleitet.
Erst am vergangenen Wochenende hatte Sportminister Ueli Maurer in der Sonntagspresse eine «De-Anonymisierung» von Hooligans gefordert. Eine Möglichkeit, die Anonymität aufzuheben, wäre für Maurer der «Internetpranger» wie er jetzt von der Luzerner Polizei praktiziert wird.
Maurer plädierte auch für härtere Sanktionen und Bussen von mehr als 300 Franken. Die Frage von Schnellgerichten bezeichnet er als prüfenswert. (SDA/gca)
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