Überfall auf Schwyzer Kantonalbank: Kunde entreisst Bankräuber die Beute

Ein Bankkunde hat einem Bankräuber in Pfäffikon SZ einen Strich durch die Rechnung gemacht: Er entriss dem flüchtenden Täter die Beute.

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Hat mutige Kunden: Schwyzer Kantonalbank im Seedamm-Center in Pfäffikon.

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Dumm gelaufen: Der Bankräuber musste ohne Beute flüchten. Die Polizei sucht Zeugen. Kapo Schwyz

Ein Unbekannter betrat heute um 11 Uhr die Bankfiliale der Schwyzer Kantonalbank im Seedamm-Center in Pfäffikon und bedrohte zwei anwesende Kunden mit einer Faustfeuerwaffe.

Der Mann forderte Geld, welches ihm die Bankangestellten auch aushändigten, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte.

Als der Täter flüchtete, nahm jedoch einer der Kunden die Verfolgung auf und entriss ihm die Tasche mit der Beute.

Der etwa 40 bis 45 Jahre alte Täter entkam daraufhin in unbekannte Richtung. Er wird als etwa 1,75 Meter gross und kräftig beschrieben. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er blaue Hosen, eine graue Jacke eine blaue Baseball-Mütze und eine Sonnenbrille.

Wie viel Geld der Räuber - wenn auch nur kurzfristig - erbeutet hatte, wollte die Polizei auf Anfrage nicht mitteilen. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die Polizei sucht Zeugen. (SDA/gr)

Publiziert am 05.03.2016 | Aktualisiert am 05.03.2016
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10 Kommentare
  • Ernst  Schaffhauser aus Bodensee
    06.03.2016
    Banken müssten verpflichtet werden taugliche Kameras zu installieren, es ist ja schliesslich ihr, äähhnsorry das Geld ihrer Kunden das gestohlen wird, und da müsste man doch alles daran setzen die Herren Bankräuber auf Bildern auch erkennen zu können, oder will man das etwa gar nicht, so sieht es manchmal aus, genau wie verpixelte fahndungsfotos, die nützen niemandem etwas, bei Verbrechen soll man darauf verzichten, verbrecher müssen geschnappt werden, nicht erst nach Monaten oder Jahren
  • Kunz  Rene 05.03.2016
    Und immer wieder dieses lächerliche "Die Polizei sucht Zeugen"!
    Wo eigentlich sucht die Polizei nach Zeugen? Wie wäre es mit detaillierten Signalement wie Größe, Gewicht , Gesichtsmerkmale (Hautfarbe) und Dialekt (Mundart) der Täter. Wir lesen immer wieder dass die Banditen Geld verlangen aber selten in welcher Sprache ausser es ist untrüglich Schwiizerdütsch!
  • Hans  Scheidegger 05.03.2016
    Meine Achtung vor dem beherzten, entschlossenen und erfolgreichen Eingreifen dieses furchtlosen Kunden. Er begab sich damit aber in eine gefährliche Situation. Es ist erfreulich, dass letztendlich Alles glimpflich abgelaufen ist. Ich bin überzeugt, dass sich die Schwyzer Kantonalbank in gebührendem Masse bei diesem Kunden erkenntlich zeigen wird.
  • Jürg  Lippuner 05.03.2016
    Viel schlechter kann ein Bild gar nicht sein. Vielleicht kaufen sie mit dem Geld mal eine anständige Überwachungskamera.
    • Roland  Lichtsteiner aus Kaltbach
      05.03.2016
      ...sie sprechen mir aus der Seele.......oder ist das Absicht...?
    • Bea  Regler 05.03.2016
      Die allerallermeisten Videoüberwachungskameras sind schlicht Schrott in der Bildqualität da das Filmmaterial komprimiert wird bei der Speicherung. Mit anderen Worten: Videoüberwachung ist schlicht keine Überwachung, höchstens aber Klötzchenbilderraten vom feinsten bei der Auswertung. Bankräuber wissen dass und haben nichts zu befürchten, nur der Laie wird davon abgeschreckt. Glänzende Bankschalter, aber Sicherheit wie 3 Weltland.
    • Kunz  Rene 06.03.2016
      @ Bea Regler: "Die allerallermeisten Videoüberwachungskameras sind schlicht Schrott in der Bildqualität da das Filmmaterial komprimiert wird bei der Speicherung." Gute Aussage! Die anstößigen Tatsache ist, dass die Schweizer Banken nun, dank einer ehemaligen Schweizer Bundesrätin offene "hohe Auflösung" Bankkonten Daten von Schweizer Bürger haben müssen, und all das zur Verfügung von ausländischen Regierungen.
  • Thomas  Zürcher 05.03.2016
    Grossartig das es noch Menschen gibt mit Zivilcourage die reagieren anstatt wegzuschauen.
    • Claudio  Hammer aus Zürich
      05.03.2016
      Nähme mich doch wunder wie Ihr Kommentar wohl ausgefallen wäre, wenn der Kunde bei seinem "Einsatz" ums Leben gekommen wäre?
    • Susanne  Reich 05.03.2016
      Sicherlich war es gefährlich für diesen couragierten Herrn. Und ich freue mich jedesmal, wenn eine solche oder ähnliche Tat vereitelt wird. Ich glaube, die Reaktionen dieses Mannes und anderer Mutiger entstehen spontan, vielleicht ohne viel Überlegen. Meine Hoffnung: es wirkt vielleicht abschreckend für weitere Taten oder potentielle Täter.