Unruhen in Wohnheim Polizei muss 160 Flüchtlinge in Schach halten

SARNEN OW - Im Asylzentrum auf dem Glaubenberg OW mit rund 160 Bewohnern ist es gestern zu Unruhen gekommen. Fünf Personen wurden angezeigt, unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Drohungen.

Polizei-Einsatz in Asylzentrum Sarnen OW - Aufstand der Flüchtlinge play
Fünf Personen wurden nach den Auseinandersetzungen wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Drohung angezeigt. (Archiv) KEYSTONE/URS FLUEELER

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Fünf Personen wurden in andere Bundeszentren verlegt, so sehr war der Streit zwischen den Asylbewerbern ausgeartet. Verletzt wurde bei den Zwischenfällen niemand, bestätigte heute ein Sprecher des Staatssekretariats für Migration (SEM).

Nach Angaben des SEM wurde am Montagabend der Brandalarm mehrfach ausgelöst. Am Dienstagmorgen wurde ein Abfallkübel in Brand gesetzt. Das Feuer wurde rasch gelöscht. Es blieb bei einem kleinen Sachschaden.

Weiter stiessen mehrere Asylsuchende Absperrgitter beim Parkplatz um, und es kam zu verbalen Auseinandersetzungen. Danach rückte die Polizei mit fünf Autos zum Glaubenberg an. Die Situation beruhigte sich daraufhin.

Zum Grund für die Unruhe konnte der SEM-Sprecher keine Angaben machen. (SDA/stj)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 13.10.2016
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12 Kommentare
  • Christoph  Immoos aus Basel
    13.10.2016
    Warum machen wir es nicht wie z.B. die USA oder Canada. Bevor der Status der betreffenden Personen abgeklärt ist läuft niemand frei herum sonst machen wir uns lächerlich. Wer Asyl oder Schutz erhält kann sich dann gemäss den Weisungen der Behörde im Land bewegen. Alle anderen bleiben bis zur Abreise interniert und zwar zu minimalen Kosten, ohne Luxus und Sonderfürze aber getrennt nach Religion und Nationalität. Wer delinquiert verliert alle Rechte für immer und Härtefälle gibt es keine mehr.
  • Coni  Müller 12.10.2016
    Was einem einfach nervt ist, dass solche die sich nicht benehmen können nicht einfach abgewiesen werden. Ich habe kein Verständnis dafür. Mit etwas politischem Willen könnte man problemlos eine Abschiebung veranlassen, wenn jemand sein Gastrecht missbraucht. Das Ergebnis dieser "Liebkind"-Politik ist, dass auch die Anständigen darunter leiden.
  • Aleksandar  Pavic , via Facebook 12.10.2016
    In Schweden ist das Gang und gäbe! Feuer werden gelegt und anschliessend Feuerwehr und Polizei attackiert, einfach aus Spass! Ich bin mal gespannt wann es in unsere Grossstädten soweit ist?
  • Daniel  Grob 12.10.2016
    Landesweit wird man in einigen Jahren wohl folgendes Fazit ziehen: Weder Integration, noch Separation, noch Umerziehung, noch Rückschaffung, noch gutes Zureden und gutes Meinen funktionieren bei dieser Art Immigration. Einzig die Betreuungs- und Unterhaltskosten werden dann ins Unermessliche gestiegen sein, bei gleichzeitiger Verschlechterung des sozialen Klimas im Land. Um schliesslich zur Erkenntnis zu gelangen: Mindestens 90 Prozent von ihnen hätte man eben gar nicht erst hineinlassen dürfen.
  • Adolf  Brändle 12.10.2016
    Die fünf Verhafteten wurden in den Flieger gesteckt, und sind jetzt bereits wieder daheim. Stelle ich mir vor...