Ausgangssperre für Asylbewerber Um 22 Uhr gehen die Türen zu

  • Publiziert: 09.07.2012

LUZERN - Asylbewerber im Kanton Luzern dürfen sich nur noch bis 22 Uhr ausserhalb der Zentren aufhalten. Wer sich verspätet, wird nicht mehr eingelassen und bestraft.

In Sachen Asylwesen greift der Kanton Luzern durch. Die Verschärfung der Hausordnung, zu der auch eine Anwesenheitskontrolle gehört, gilt vorderhand versuchsweise für zwei Monate. Das Gesundheits- und Sozialdepartement bestätigte heute einen Bericht der «Neuen Luzerner Zeitung».

Kriminalität soll eingedämmt werden

Begründet wird die Massnahme damit, dass viele Taschendiebstähle von Asylbewerbern aus Nordafrika begangen würden. Das Departement wolle zu einer Beruhigung der Lage rund um den Bahnhof Luzern beitragen.

Anlass der drastischen Verschärfung ist gemäss Zeitungsbericht das Luzerner Fest vom 30. Juni, an dem die Luzerner Polizei 13 mutmassliche Taschendiebe festnahm.

Neun davon waren Asylbewerber, wobei jedoch nicht alle im Kanton Luzern wohnten.

Alle müssen nun büssen

Von der Massnahme betroffen ist auch die grosse Mehrheit der Asylbewerber, die sich korrekt verhält. Das Departement weist darauf hin, dass im Asylzentrum Eichhof in Luzern bereits um 5 Uhr Tagwache sei, weil die Bewohner Arbeitseinsätze leisteten. Dies spreche ebenfalls für eine frühere Rückkehr. (SDA)

Beliebteste Kommentare

  • Franu  Gasser
    Recht so ! Bitte Gesamtschweizerisch einführen ! Am besten und zum wohl aller Schweizer die Asyl Bewerber den Ganzen Tag beim Zentrum lassen, wer Arbeitet kann ja mit Begleit hin und zurück was wiederum Arbeitsplätze für Schweizer schafft,was jedoch wenig ausmacht da ja nicht gerade viel von denen Arbeiten geht, haha Aber ein Schritt in die richtige Richtung ist das schon !!!
  • Sabrina  Wunderli
    Alle Achtung, das ist ein mutiger aber weiser Entscheid. Die Linken werden aufschreien.

Alle Kommentare (11)

  • Elvis  Altherr , St Gallen , via Facebook
    tja die, die sich korrekt und anständig verhalten können sich bei denen bedanken die denen das eingebrockt haben.. Guter Entscheid.. denn nur so bekommen wir das Problem langfristig in den Griff und wenn einer kriminell wird sollte man nicht lange fackeln sondern gleich sKöffferli packen und nach Hause schicken egal ob das Heimatland den/die wieder zurück will
    • 09.07.2012
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  • Markus  Schenker
    Bravo den Luzernern - die tun was - und warten nicht bis der linken BR Sommaruga vielleicht einmal was gegen die Asylmisere einfällt.
    • 09.07.2012
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    • Elvis  Altherr , St Gallen , via Facebook
      Sie meinen die Klavierspielerin die vom Bundesratsjob etwa soviel Ahnung hat wie eine Kuh vom Jumbo fliegen.. dass die je was macht ist sowieso so warscheinlich wie in der Wüste Wasser zu finden.. denn ausser Reden kann die gar nichts.. nimmt schon wunder wer die gewählt hat.. da sind alle anderen 6 um Welten besser wobei die Summe aller 7 unsere Weicheierpolitik darstellt
      • 09.07.2012
      • als Kommentar auf Markus  Schenker
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  •   peter senn , zürich
    Da kann sich der Kanton Zürich aber Luzern als Vorbild nehmen. Unbedingt national einführen, da dealende Asylbewerber leider jeden Abend an der Limmat "rumhängen"... Danke Luzern!
    • 09.07.2012
    • 62
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  • Armella  Heller Baltensperger , via Facebook
    BRAVO! Endlich ein Kanton, der das Problem erkannt hat und richtig handelt! Zur Nachahmung empfolen!
  • Hans  Häberli , via Facebook
    Und was ist mit den als Taschendiebe festgenommenen Asylbewerbern? Wird deren Asylgesuch unverändert weiter bewerkelt?
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