Toter Häftling in Gmünden Südafrikaner (†25) starb an Überdosis Morphium

NIEDERTEUFEN AR - Anfang August fanden die Betreuer der Strafanstalt Gmünden einen südafrikansichen Häftling (†25) tot in seiner Zelle. Bisher war unklar, woran er starb. Nun wird klar: Schuld ist eine Überdosis Morphin. 

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In der Strafanstalt Gmünden in Niederteufen AR ist Anfang August ein südafrikanischer Insasse (†25) gestorben. Ein Betreuer hatte den Mann leblos in seiner Zelle gefunden (BLICK berichtete). Bisher war unklar, was genau zum Tod des Mannes geführt hatte. Nun ergibt die Obduktion der Leiche Gewissheit: Der Mann starb an einer Überdosis Morphin. Dies schreibt die Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden heute. 

Das Betäubungsmittel hatte der Südafrikaner von einem anderen Gefangenen erhalten, der zufolge seiner langjährigen Heroinsucht mit einem Ersatzpräparat behandelt wird. Der Tote hatte das Morphium offensichtlich durch die Nase geschnupft. Gemäss Spezialisten führt diese Art der Einnahme zu einem raschen Wirkungseintritt des Morphins – und in diesem Fall zur tödlichen Überdosierung. (stj)

Publiziert am 12.10.2016 | Aktualisiert am 12.10.2016
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  • Karen  Mind 12.10.2016
    Vielleicht müsste man besser gucken, dass die Ersatzpräparate auch eingenommen und nicht gebunkert werden.