
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Dunkel wars noch und eisig kalt, als kurz nach dem Urknall über dem Luzerner Seebecken der Nauen mit der Fritschi-Familie zu erkennen war. Doch der Empfang der Guggenmusigen beim Landungssteg am Schweizerhofquai war so ohrenbetäubend laut, dass die Luzerner Altstadt noch vor Tagesanbruch ein erstes Mal bebte. Schliesslich sollen sie vertrieben werden, die bösen Wintergeister.
Empfangen wurde der älteste Luzerner Fasnächtler, Bruder Fritschi, mit Gefolge aber auch von Fritschivater Gregor Schwegler und Fritschimutter Manuela, dem Zunftrat, Weibel und Narr. Eskortiert von Guggenmusigen bewegte sich der Festzug dann in Richtung Kapellplatz zum Fritschibrunnen. Dort eröffnete ein erneuter Knall den «Fötzeliräge» und die traditionelle Orangenschlacht.
Heute Nachmittag um 14 Uhr steht der Fritschi-Umzug auf dem Programm. Die Luzerner Fasnacht dauert bis nächsten Dienstag. Weitere Höhepunkte sind der Wey-Umzug vom Güdismontag und der Monstercorso der Guggenmusigen zum Abschluss der Fasnacht am Abend des Güdisdienstags. (SDA/gux)