Spektakuläres Video aus Muotathal: Hier donnert eine Geröll-Lawine ins Tal

MUOTATHAL (SZ) - Im Kanton Schwyz ist heute eine gewaltige Geröll-Lawine niedergegangen. Eine Strasse wurde dabei verschüttet, Gebäude blieben von den Erdmassen verschont.

In Muotathal SZ: Geröll-Lawine donnert den Hang runter
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Schweiz

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In Muoatathal im Kanton Schwyz ist es heute Nachmittag gegen 14 Uhr zu einem riesigen Erdrutsch gekommen. Geröll, darunter riesige Felsbrocken, donnerten das Bett des Teufbachs sowie anschliessend des Starzlen hinunter. Auf einem Video, das im Netz kursiert, ist zu sehen, wie die Gesteinsmassen Bäume, Strommasten und Zäune mit sich reissen – nur wenige Meter von mehreren Wohnhäusern entfernt.

«Es handelt sich um Unmengen an Geschiebe», sagt David Mynall, Sprecher der Kantonspolizei Schwyz, zu BLICK. Eine Strasse sowie drei Brücken wurden vom Murgang verschüttet, eine davon wurde beschädigt und ist deshalb derzeit nicht befahrbar. Weil die Gesteinsmassen Stromleitungen herunterrissen, sind laut dem «Boten der Urschweiz» zudem mehrere Bauernhöfe ohne Strom.

Die Feuerwehr ist vor Ort, um die Geröllmassen abzutragen. Die Einsatzkräfte würden das Gebiet die Nacht hindurch überwachen, schreibt die Kantonspolizei in einem Communiqué. Zudem waren Geologen ausgerückt, die abklärten, ob die Gefahr einer weiteren Geröll-Lawine besteht. Aktuell sei die Situation stabil, sagt Polizeisprecher Mynall rund drei Stunden nach dem spektakulären Murgang. Bagger hätten die verschüttete Strasse inzwischen freigeräumt.

Die Geröll-Lawine ging erst im Bett des Teufbachs nieder und donnerte anschliessend entlang des Starzlen ins Tal. play

Die Geröll-Lawine ging erst im Bett des Teufbachs nieder und donnerte anschliessend entlang des Starzlen ins Tal.

Kapo SZ
Felsabbruch vor wenigen Wochen

Der Teufbach, in dessen Bett die Geröll-Lawine niederging, ist immer wieder von kleineren Rutschungen betroffen. Erst vor wenigen Wochen sei es oberhalb des Teufbachs zu einem Felsabbruch gekommen, sagt Mynall. «Dieses Material kam nun herunter.»

Dabei hatte es in Muoatathal in den vergangenen Stunden nicht aussergewöhnlich stark geregnet. Laut Meteorologe Cédric Sütterlin von MeteoNews fielen 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter – bei Weitem keine Rekordmenge. «Auch die Vorbelastung der Böden war nicht gross.» (lha/sas)

Publiziert am 31.01.2016 | Aktualisiert am 31.01.2016
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3 Kommentare
  • werner  widmer aus russikon
    31.01.2016
    Keine Häuser im Schuttkegel. Hier haben die Bewohner und Behörden vorgesorgt. Bravo!
  • Hans  Keller aus St. Gallen
    31.01.2016
    Der Filmer/die Filmerin fühlt sich offen bar sehr sicher ...
    • Roger  Boschung , via Facebook 31.01.2016
      Ja Herr Keller würde auch meinen. Da gibt es nur eins , einfach weg. Nach dem Motto : Wit vom Gschütz git alti Chrieger.