LUZERN - LU - Bei der Spreuerbrücke in Luzern sind mehrere tote Tauben gefunden worden. Der Grund ist unklar.
Trauriges Bild auf der Mittelinsel der Spreuerbrücke: Dort lagen in den letzten Tagen mehrere tote Tauben. «Solch ein Fall ist ungewöhnlich», sagt Monika Keller vom Umweltschutz Stadt Luzern. Was mit ihnen passiert ist, ist ungewiss. «Es gibt keine Anhaltspunkte. Spuren eines Unfalls oder von Wildtieren haben wir keine gefunden.»
Bei den toten Tauben handelt es sich um erwachsene Vögel – tote Jungtiere wären weniger aussergewöhnlich. «Es kommt bei Jungen gelegentlich vor, dass mal ein Nest runterfällt oder dass sie anderweitig verunfallen», erklärt Keller.
Jungtauben sind von einer Fachperson bis zum Alter von 6 Monaten als solche erkennbar. Flügge werden sie schon nach 35 Tagen. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Tauben in der Schweiz beträgt rund zwei Jahre. «Ein grosser Prozentsatz stirbt bei Unfällen.» Manche Tauben können aber bis zu sechs Jahre alt werden.
Die Stadt hat wegen den toten Tauben bei der Spreuerbrücke Kontakt zur kantonalen Jagdaufsicht aufgenommen. Dort sei kein weiterer Fall dieser Art bekannt.
Man werde nun aber die Augen offenhalten: «Wenn so was wieder vorkommt, müsste man möglichst schnell reagieren und die Tauben zur Untersuchung in ein Labor schicken.» Je schneller gehandelt würde, desto einfacher würde die Todesursache festgestellt.
Hilfreich könnten auch Meldungen der Bevölkerung oder stadtinterne Hinweise sein – beispielsweise vom Strasseninspektorat, das meistens draussen arbeitet.
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